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Richard Payer - Teilnachlass

Bruder des berühmten Alpinisten und Polarforschers Julius Payer
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Richard Payer, Tagebücher, Skizzen und ein Teil von seiner Landkarte von Peru; Foto: NHM Wien
Richard Payer, Tagebücher, Skizzen und ein Teil von seiner Landkarte von Peru; Foto: NHM Wien
Richard Payer, " Moura am Rio Negro“, Tusche und Bleistift/Graphitstift, vor 1903, H 31 x B 39,5 cm
Richard Payer, " Moura am Rio Negro“, Tusche und Bleistift/Graphitstift,  vor 1903, H 31 x B 39,5 cm
Richard Payer, "Rückkehr von Jauapery“, Bleistift und Feder auf Briefumschlag, aquarelliert, 15,5 x 25 cm, März 1901
Richard Payer, "Rückkehr von Jauapery“, Bleistift und Feder auf Briefumschlag, aquarelliert, 15,5 x 25 cm, März 1901
Richard Payer, " Moura am Rio Negro“, Tusche und Bleistift/Graphitstift, 28.11.1900, H 27 x B 108 cm; Foto: NHM Wien
Richard Payer, " Moura am Rio Negro“, Tusche und Bleistift/Graphitstift,  28.11.1900, H 27 x B 108 cm; Foto: NHM Wien

1927 gelangte der Teilnachlass von Richard Payer (1836 Teplitz - nach 1912 ?), dem Bruder des berühmten Alpinisten und Polarforschers Julius Payer, an das Naturhistorische Museum. In der Abteilung Archiv und Wissenschaftsgeschichte werden seine Zeichnungen, Aquarelle, Karten sowie einige seiner Notiz- und Tagebücher aufbewahrt.

Richard Payer verbrachte dreißig Jahre im Amazonas- und Andengebiet. Er durchforschte das Amazonasgebiet als Topograf, als Sammler ethnografischer und naturkundlicher Objekte sowie als Maler. Dabei trug er eine Unmenge an Daten zusammen und hielt sie in seinen Tagebüchern, Kartenskizzen, Vermessungen von Zuflüssen zum Amazonas, Vokabellisten sowie in seinen Notizen zur Topografie und Natur fest. Im Auftrag der Regierung fertigte er in Iquitos (1890 - 1893) eine genaue Karte von Peru an; sie besteht aus 51 Manuskriptblättern im Maßstab 1:750.000. Würden die einzelnen Blätter aneinandergefügt werden, wäre die Landkarte 206 cm hoch und 296 cm breit. Diese Karte, deren Genauigkeit und Detailreichtum von Wissenschaftern gelobt wird, wurde bis heute nicht veröffentlicht.

1907 kehrte Payer nach Österreich zurück. Bis zum 1.April 1912 war er in Wien gemeldet, dann verlieren sich seine Spuren.

Datierung

1927

Fundort

Wien > Österreich

Abteilung / Sammlung

Archiv für Wissenschaftsgeschichte > Nachlässe

Sammlungseingang: 1927

Saal / Vitrine

nicht öffentlich zugänglich

Website Abteilung

NHM - Archiv für Wissenschaftsgeschichte

Website Sammlung

NHM - Sammlung Nachlässe

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Zitate

Christa Riedl-Dorn. Schätze des Archivs, Wien 2008. S 62- 67

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