Thema:  Die botanische Abteilung

Die botanische Abteilung

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Typus Beleg von Alkana sieberi A.DC. [W1889-0286168]; Foto: NHM Wien
Typus Beleg von Alkana sieberi A.DC. [W1889-0286168]; Foto: NHM Wien
Heinrich Wawra Ritter von Fernsee (geboren als Jindrich Blazej Vávra); Foto: NHM Wien
Heinrich Wawra Ritter von Fernsee (geboren als Jindrich Blazej Vávra); Foto: NHM Wien
Herbarbeleg von Petromarula pinnata (L.) [W0009485], A. DC.; Foto: NHM Wien
Herbarbeleg von Petromarula pinnata (L.) [W0009485], A. DC.; Foto: NHM Wien
Beleg von Psychotria wawrana Müll. Arg. im Herbar Wien; Foto: NHM Wien
Beleg von Psychotria wawrana Müll. Arg. im Herbar Wien; Foto: NHM Wien

In den Sammlungen der Botanischen Abteilung im Naturhistorischen Museum Wien werden ca. 5,5 Millionen Pflanzenbelege aufbewahrt, darunter etwa 200.000 Typus-Belege. Dies sind Originalbelege, die einen einmal vergebenen wissenschaftlichen Namen festlegen, also eine Art "Geburtsurkunde“.

Die Botanische Abteilung am NHM Wien zählt damit zu den fünf wichtigsten der Welt, obwohl etwa ein Sechstel der Sammlungen im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde.

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NHM - Botanik

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Die Größe und Vielfalt der Sammlung ist auf ungezählte Expeditionen und regen Tauschverkehr mit anderen Herbarien zurückzuführen. Auch heute noch werden jedes Jahr zahlreiche neue Belege gesammelt und getauscht.

Botaniker aus aller Welt besuchen die botanische Abteilung, um mit dem wertvollen Material zu arbeiten, andere entlehnen jene Belege, die sie für ihre Forschung benötigen. Wo dies nicht möglich ist, zum Beispiel, wenn Herbarbelege zu empfindlich oder zu wertvoll sind, um sie mit der Post zu versenden, kann das virtuelle Herbarium helfen. Hier werden laufend Belege erfasst und insbesondere Typus-Belege auch gescannt, um sie digital zur Verfügung stellen zu können.

Bilder der meisten Arten der österreichischen Flora können in Botanik-im-Bild gefunden werden.

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