Thema:  Das Naturhistorische Museum >  Erfassung der Museumsbestände

Erfassung der Museumsbestände

Digitalisierung in den verschiedenen Sammlungen
Die Kartenfunktionalität
ist von aktiviertem Javascript abhängig
Blick in eine Lade in der Mollusken-Sammlung der 3. Zoologieschen Abteilung; Foto: Prammer-Reuters, NHM Wien
Blick in eine Lade in der Mollusken-Sammlung der 3. Zoologieschen Abteilung; Foto: Prammer-Reuters, NHM Wien
Gläser mit Alkoholpräparaten in der Herpetologischen Sammlung; Foto: K. Kracher, NHM Wien
Gläser mit Alkoholpräparaten in der Herpetologischen Sammlung; Foto: K. Kracher, NHM Wien
Im Depot der geologisch-Paläontologischen Abteilung; Foto: Prammer-Reuters, NHM Wien
Im Depot der geologisch-Paläontologischen Abteilung; Foto: Prammer-Reuters, NHM Wien
Digitalisierungsprozess am Beispiel eines Nordamerikanischen Baumstachlers (Erethizon dorsatum); Foto: NHM Wien
Digitalisierungsprozess am Beispiel eines Nordamerikanischen Baumstachlers (Erethizon dorsatum); Foto: NHM Wien
Aphelocheirus australicus USINGER, 1937, Weibchen, das mittels Zerene Stacker fertig montierte Bild; Foto: NHM Wien, H. Bruckner
Aphelocheirus australicus USINGER, 1937, Weibchen, das mittels Zerene Stacker fertig montierte Bild; Foto: NHM Wien, H. Bruckner

Mit rund 30 Millionen Einzelobjekten stellen die Sammlungen des Naturhistorischen Museums Wien einen der bedeutendsten Museumsbestände Europas dar. Die Kollektionen zeichnen sich nicht nur durch ihre Vielfalt aus, vielmehr verfügt das NHM in manchen Bereichen über weltweit einmalige Objekte sowie (kultur)historisch und wissenschaftlich wertvolle Sammlungen wie zum Beispiele die "Venus von Willendorf“ oder die umfangreiche Meteoritensammlung. Die Gründung vieler unserer Sammlungen, als auch einzelner Teilbestände, liegt oft mehrere Jahrhunderte zurück, wie etwa Objekte der "Kunst- und Wunderkammer“, die von Erzherzog Ferdinand II um 1550 auf Schloss Ambras eingerichtet wurde.

Doch nur eine kleine Auswahl dieser Schätze ist öffentlich in den Schausälen zugänglich. Viele bedeutende Sammlungen, wie etwa Typensammlungen , sind in den Depots des NHM verwahrt und stehen primär für wissenschaftliche Fragestellungen zur Verfügung. Die Verwaltung und Dokumentation der Bestände, die von prähistorischen Artefakten über biologisch-organismische bis hin zu abiotischen und extraterrestrischen Objekten reicht, stellt eine große Herausforderung dar. Nur durch eine gewissenhafte Dokumentation erhalten die Musemsobjekte ihren wissenschaftlichen Wert und stellen damit eine wertvolle Ressource auch für zukünftige Generationen dar.

Fundort

Naturhistorisches Museum > Wien > Österreich

9 Objekte zum Thema "Erfassung der Museumsbestände"

Digitalisierung der Säugetiersammlung

Mit derzeit über 80.000 inventarisierten Datensätzen (Stand Februar ...

Mehr

Erfassung in der Fischsammlung

Die Aufgabe in der digitalen Erfassung der Fischsammlung besteht ...

Mehr

Digitalisierung der Edelsteinsammlung

Die Digitalisierung der Edelsteinsammlung beschäftigt sich mit ...

Mehr

Aufbereiten und Integrieren ...

Ein Teilaspekt der Sammlungsbetreuung ist das Aufbereiten und ...

Mehr

Erfassung von Mineralien, ...

Um in der Mineralogisch-Petrographischen Sammlung des Museums ...

Mehr

Schichtfotografie kleiner ...

Bei der Fotografie kleiner Insekten oder bestimmter Details besteht ...

Mehr

Portraits und Kängurus

Die Abteilung Archiv für Wissenschaftsgeschichte verfügt über ...

Mehr

Digitalisierung in der ...

In der Molluskensammlung konzentriert sich die Digitalisierung ...

Mehr

Geologisch-Paläontologische ...

Im Rahmen des Digitalisierungsprojektes werden sämtliche Objekte ...

Mehr

Nicht immer sind die Museumsobjekte einfach zu dokumentieren, da etwa viele organismische Exponate als Alkoholpräparate vorliegen oder in ein und demselben Inventarposten eine Vielzahl von Einzelobjekten (z. B. Mikrofossilien) enthalten ist. Daneben umfassen die Sammlungen auch viele wissenschaftlich wertvolle Präparate sowie Archivmaterial in Form von Dias, Fotoplatten oder handschriftlichen Aufzeichnungen.

Die Welt unterliegt im Laufe der Zeit Veränderungen, dies spiegelt sich auch im Inventar des NHM wider. Seien es nun geopolitische Aspekte, die zum Beispiel zu veralteten Ortsbezeichnungen führen, oder der Fortschritt in der Wissenschaft, welcher manchmal in der (veralteten oder inkorrekten) Objektbezeichnung erkennbar ist. Diese mit den Exponaten verknüpften Informationen liegen vielfach nur als Etiketten oder Einträgen in den Inventarbüchern vor. Oft sind diese Informationen, die den (wissenschaftlichen) Wert der Stücke begründen, handschriftlich in Kurrent verfasst und stehen nicht als Digitalisat zur Verfügung.

Diese Komplexität der einzelnen Sammlungen und die Vielfalt der verschiedenen Objekte unterscheidet das NHM maßgeblich von anderen österreichischen Museen.

Siehe auch folgende Inhalte ..