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Neobiota

Vor dem meschlichen Einfluss nicht heimisch
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Reticulitermes flavipes; Foto: H. Bruckner, NHM Wien
Reticulitermes flavipes; Foto: H. Bruckner, NHM Wien
Kastanienblatt, Detail; Foto: H. Bruckner, NHM Wien
Kastanienblatt, Detail; Foto: H. Bruckner, NHM Wien
Alkoholpräparat eines Leberegels aus einem Hirsch in den Donau Auen bei Wien; Foto: NHM Wien
Alkoholpräparat eines Leberegels aus einem Hirsch in den Donau Auen bei Wien; Foto: NHM Wien
Gefleckte Weinbergschnecken aus der Sammlung des NHMW, ein Neobiont in Österreich; Foto: S. Schnedl, NHM Wien
Gefleckte Weinbergschnecken aus der Sammlung des NHMW, ein Neobiont in Österreich; Foto: S. Schnedl, NHM Wien
Alkoholpräparat eines Leberegels aus einem Hirsch in den Donau Auen bei Wien; Foto: NHM Wien
Alkoholpräparat eines Leberegels aus einem Hirsch in den Donau Auen bei Wien; Foto: NHM Wien

Als Neobiota werden Arten bezeichnet, die sich nach 1492 mit direkter oder indirekter menschlicher Einflussnahme in einem Gebiet etabliert haben, in dem sie zuvor nicht heimisch waren. Das Jahr der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus wurde als Grenze gewählt, weil es den Anfang des intensiven Austauschs von Arten Zwischen Europa und Amerika symbolisiert.

Da diese gebietsfremden Arten durch Raubdruck, Konkurrenz oder die Übertragung von Krankheiten eine Bedrohung der ursprünglichen Flora und Fauna darstellen können, müssen sie beobachtet und falls nötig, Maßnahmen zum Schutz der heimischen Arten ergriffen werden.

Der wichtigste Motor für die Verbreitung nicht einheimischer Arten ist der steigende Welthandel. Durch das zunehmende Verkehrsaufkommen werden vor allem wirbellose Tiere passiv verschleppt. So können auch wenig mobile Tiergruppen wie Schnecken oder flugunfähige Insekten über weite Strecken verfrachtet werden.

Datierung

1492

Kurator

Susanne Randolf

2. Zoologie (Insekten)

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > NOaS

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung NOaS

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