Die Gesteinssammlung

Gesteine, Impaktite, Sand und Bau- und Dekorgesteine
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Ein geschichtetes, hellbräunliches Kappenkarbonat (oberer Fotorand) überlagert unmittelbar einen durch große helle Gesteinseinschlüsse charakterisierten Diamiktit (Gletschersediment). Marinoische Eiszeit (650-635 Millionen Jahre Jahre), Slope Facies, Otavi Berge, Namibia; Foto: Fritz Popp
Ein geschichtetes, hellbräunliches Kappenkarbonat (oberer Fotorand) überlagert unmittelbar einen durch große helle Gesteinseinschlüsse charakterisierten Diamiktit (Gletschersediment). Marinoische Eiszeit (650-635 Millionen Jahre Jahre), Slope Facies, Otavi Berge, Namibia; Foto: Fritz Popp
Grobkörniger Granit von Gebharts im Waldviertel; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Grobkörniger Granit von Gebharts im Waldviertel; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Dritte Ansicht des Riebeckitgneises ("Forellengneis“) vom Semmering-Basistunnel; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Dritte Ansicht des Riebeckitgneises ("Forellengneis“) vom Semmering-Basistunnel; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Zweite Ansicht des Riebeckitgneises ("Forellengneis“) vom Semmering-Basistunnel; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Zweite Ansicht des Riebeckitgneises ("Forellengneis“) vom Semmering-Basistunnel; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Pegmatit mit schwarzem Turmalin (Eibenstein, Waldviertel); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Pegmatit mit schwarzem Turmalin (Eibenstein, Waldviertel); Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Die Gesteinssammlung der Mineralogisch-Petrographischen Abteilung enthält mehrere Zehntausend Objekte aus Vorkommen der ganzen Welt. Die Sammlung ist untergliedert in mehrere spezifische "Subsammlungen“, welche die Bau- und Dekorgesteinssammlung, die Impaktitsammlung und die Sandsammlung einschließen.

Die Sammlung dient als Forschungswerkzeug, das regelmäßig von nationalen und internationalen Geowissenschaftlern benutzt wird. Sie liefert aber auch Objekte für Ausstellungen, und sie wird als Referenzsammlung für Architekten, Konservatoren und Steinmetze benutzt, die Informationen über historische Gesteine, Baumaterialien und Steinbrüche benötigen.

16 Inhalte zum Sammlungsthema "Gesteine"

Marmor

Im Waldviertel gibt es in einer durch Metamorphose gebildeten, ...

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Diamiktit

Im späten Präkambrium (vor ca. 750-630 Millionen Jahren) gab ...

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Basaltsäulen

Diese drei Objekte mit bis zu 2,70 m Länge und einem Durchmesser ...

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Bites-Gneis

In Österreich gibt es eine große Vielzahl unterschiedlicher Gneis-Varianten. ...

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Granit

Granit ist eines der Gesteine, die in der Ergeschichte relativ ...

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Pegmatit

Aus Restschmelzen von granitischen Magmagesteinen (die in der ...

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Schwarzer Raucher

Die ca. 450 kg schwere und 114 x 83 x 60 cm große, schornsteinartige ...

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Marmor

Bei Sivec in Mazedonien wird seit ca. 500 v. Chr. ein rein weißer, ...

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Onkoid

Die von Sammlern sogenannten "Eichenberger Kugeln“ vom Eichenberg ...

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Kappenkarbonat

Im Anschluß auf die Ablagerung von Diamiktiten während der Eiszeiten ...

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Acasta-Gneis

Der hier gezeigte Acasta-Gneis aus Nordwest-Kanada ist das älteste ...

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Stromatolith

Stromatolithen – durch den Stoffwechsel von Mikroorganismen entstandene, ...

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Riebeckitgneis

Dieser Riebeckitgneis, aufgrund seiner markanten Musterung auch ...

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Graphitschiefer

Als Beispiel eines aufgesammelten Gesteins aus Österreich ist ...

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Brekzie

Der Semmering-Basistunnel ist ein im Bau befindlicher Eisenbahntunnel ...

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Vulkanbombe

Eine Vulkanbombe ist per Definition ein bei einem Vulkanausbruch ...

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Saal / Vitrine

I

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Gesteine

Zusatzinformation

Die Gesteinssammlung des Naturhistoren Museum Wien enthält viele historische Proben (manche davon im 19. Jahrhundert bei zahlreichen Übersee-Expeditionen gesammelt, wie etwa von Johann Natterer (1787-1843) während der Österreichischen Brasilien-Expedition, von Ferdinand Hochstetter (1829-1884) während der Novara Expedition oder etwa die Gesteinssuiten, die Virgil von Helmreichen (1804-1852) während seiner Durchquerung des südamerikanischen Kontinents nach Wien schickte und die umfangreichen Aufsammlungen von Heinrich Freiherrn von Foullon-Norbeck (1850-1896). Die Gesteinssammlung wächst heute vor allem durch Gesteinsproben, die von Mitarbeitern des Museums gesammelt werden oder die als Geschenke an das Museum gelangen. Dadurch erhöht sich laufend der wissenschaftliche Wert der Sammlung und ihre Vollständigkeit.

Nur ein sehr begrenzter Teil der Sammlung ist der Öffentlichkeit zugänglich, hauptsächlich im Saal IV, wo die Gesteine systematisch angeordnet sind und alle wichtigen Gesteinsarten aus verschiedensten Vorkommen in Österreich und der ganzen Welt repräsentieren. Eine Auswahl von historischen Bau- und Dekorgesteinen ist im Saal I ausgestellt und einige Impaktite sind im Saal V (Meteoritensaal) zu sehen.

Um der Öffentlichkeit und interessierten Wissenschaftlern einen virtuellen Blick auf mehr Objekte unserer Gesteinssammlung zu geben, wird derzeit eine Computerdatenbank entwickelt (einschließlich Bildern der Objekte und Scans der Inventaretiketten), mit einem Hauptaugenmerk auf die Bau- und Dekorgesteinssammlung sowie die Impaktitsammlung.

Siehe auch folgende Inhalte ..