Thema:  Die Jüngere-Eisenzeit-Sammlung >  Keltische Zentralsiedlung Roseldorf (Niederösterreich)

Holzurne mit bronzenen Zierbeschlägen aus Roseldorf

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Rekonstruktion der Holzurne mit Leichenbrand; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Rekonstruktion der Holzurne mit Leichenbrand; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Original bronzene Zierbeschläge; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Original bronzene Zierbeschläge; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Die insgesamt fünfundzwanzig in einer kleinen Grube gefundenen bronzenen Zierbeschläge bzw. Beschlagsfragmente teilen sich in sechs kunstvoll geschwungene und neunzehn verschieden große U-hakenförmige Beschläge auf. Die geschwungen ausgeführten Zierstücke sind aus äußerst dünnem, getriebenem leicht konvexem Bronzeblech hergestellt und weisen an manchen Stellen einen zarten Mittelgrat auf. Zusätzliche leichte Ritzlinien verstärken die Motive und deren Gliederung. Bei den Bruchstücken ist an mehreren Stellen eine eindeutige doppellagige Stückelung erkennbar.

Datierung

Latènezeit

3. Jh. v. Chr.

Fundort

Roseldorf > Niederösterreich > Österreich

± 60 km vom NHM entfernt

Kurator

Veronika Holzer

Prähistorie

Abteilung / Sammlung

Prähistorie > Jüngere Eisenzeit

Sammlungseingang: Veronika Holzer 2009, Ausgrabung Roseldorf, Prähistorische Abteilung des NHM

Inventarnummer

PA 105087/1-26

Website Abteilung

NHM - Prähistorie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Jüngere Eisenzeit

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Zusatzinformation

Die geschwungenen Beschläge waren mittels neunzehn heute noch in den Beschlägen beweglich erhaltener kleiner Nägelchen von bis zu 1,6 cm Länge auf dem vergangenen Holzgefäß angebracht. Anhand der Lochungen auf den Beschlägen ist festzustellen, dass zwei weitere Nägelchen heute fehlen.

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