Thema:  Die Jüngere-Eisenzeit-Sammlung

Henkelschalen mit hörnerartigen Aufsätzen vom Typus Stupava (Leopoldau)

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Henkelschalen mit hörnerartigen Aufsätzen vom Typus Stupava (Leopoldau) (PA68805; PA68827; PA68857): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Henkelschalen mit hörnerartigen Aufsätzen vom Typus Stupava (Leopoldau) (PA68805; PA68827; PA68857): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Henkelschalen mit hörnerartigen Aufsätzen vom Typus Stupava (Leopoldau) (PA68805; PA68827; PA68857): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Henkelschalen mit hörnerartigen Aufsätzen vom Typus Stupava (Leopoldau) (PA68805; PA68827; PA68857): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Henkelschalen mit hörnerartigen Aufsätzen vom Typus Stupava (Leopoldau) (PA68805; PA68827; PA68857): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Henkelschalen mit hörnerartigen Aufsätzen vom Typus Stupava (Leopoldau) (PA68805; PA68827; PA68857): Foto: A. Schumacher, NHM Wien

In den Gräbern Nr. 2, Nr. 5 und Nr. 11 von insgesamt 13 geborgenen Gräbern in Leopoldau (neun Körpergräber und vier Brandbestattungen) wurden verschiedene Henkelschalen mit eingedelltem Omphalos und hochgezogenen, mit hörnerartigen Aufsätzen versehenen Band-bzw. Stabhenkeln gefunden. Die Henkeln und die Innenseite der Schalenkörper sind mit Kreisstempel-, Bogen- und eingeritzten Linienmustern verziert. Die Schalen gehören dem Typ Stupava an, der sich von einem Fund aus dem latènezeitlichen Gräberfeld von Stupava (deutsch: Stampfen) in der Westslowakei ableitet.

Datierung

Latènezeit

ca. 450 bis 400 v. Chr.

Fundort

Sandgrube Duldner > Leopoldau > Wien > Österreich

± 10 km vom NHM entfernt

Kurator

Veronika Holzer

Prähistorie

Abteilung / Sammlung

Prähistorie > Jüngere Eisenzeit

Sammlungseingang: Entdeckung des Gräberfeldes am 14. Mai 1937 durch Robert Wadler. Körperbestattungen Grab 2 (Bergung am 21.5.1937) und Grab (Bergung am 5 9.6.1937) und Grab 11 (Bergung am 9.9.1937).

Inventarnummer

PA68805; PA68827; PA68857

Website Abteilung

NHM - Prähistorie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Jüngere Eisenzeit

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Zusatzinformation

Im 5. bis 3. vorchristlichen Jahrhundert waren Stempelmuster bei feiner grauer Keramik weit verbreitet. Sie tritt häufig gemeinsam mit eingeglätteter Verzierung auf und wurde vor dem Brand in den lederharten Ton meistens mit einem Einzelstempel aus Knochen gestempelt, eingeglättet oder getrieben.

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