Thema:  Die Jüngere-Eisenzeit-Sammlung

Keltisches Quellheiligtum von Dux

Depotfund
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Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
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Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Keltisches Quellheiligtum von Dux (PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998): Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Um eine ehemalige Quelle fünf Meter unter der Erde fanden Arbeiter etwa 4.000 keltische Fibeln und Armringe aus Bronze. Ein halbkugeliger Bronzekessel (H: 25 cm, Dm: 46 cm), der in einer nahen Felsspalte steckte, enthielt ebenfalls Fibeln und Armringe. Die Fibeln sind einteilig und haben eine beidseitige Spirale von 2-3 Windungen pro Seite, Ober– und Untersehne und einen freien Fuß. Der Bügel ist verschieden gestaltet. Aufgrund ihrer selben Machart und Form werden die Fibeln nach ihrem Fundort "Duxer-Fibeln" genannt. Die Armringe sind aus Blech oder Draht und nur manchmal verziert.

Datierung

Latènezeit

Zweite Hälfte des 4. Jhs. v. Chr.

Fundort

Duchcov (Dux) > Aussiger Region > Tschechische Republik

± 330 km vom NHM entfernt

Kurator

Veronika Holzer

Prähistorie

Abteilung / Sammlung

Prähistorie > Jüngere Eisenzeit

Sammlungseingang: 1882 entdeckt, ein Teil im Februar 1882 durch Philipp Löwy (Gold-, Silber- und Granatwarenarbeiter in Dux), ein anderer Teil am 9. 9. 1897 durch Isidor Bellak angekauft.

Inventarnummer

PA6798; PA6808; PA18941; PA6819; PA18998

Website Abteilung

NHM - Prähistorie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Jüngere Eisenzeit

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Zusatzinformation

Die Fibeln stellen den wichtigsten Teil der Funde dar. Sie wurden im Guss der verlorenen Form mit anschließender Ausschmiedung und weiterer Gestaltung hergestellt und sind demnach jedes ein Unikat. Nur Teile des reichen Depotfundes fanden ihren Weg ins Museum.

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