Thema:  Die Ältere-Eisenzeit-Sammlung >  Hallstatt

Dolchmesser aus Eisen und Gold

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Dolchmesser aus Eisen und Gold (PA25810)
Dolchmesser aus Eisen und Gold (PA25810)
Dolchmesser aus Eisen und Gold (PA25810)
Dolchmesser aus Eisen und Gold (PA25810)
Dolchmesser aus Eisen und Gold (PA25810)
Dolchmesser aus Eisen und Gold (PA25810)

Goldgegenstände waren in den Gräbern von Hallstatt selten und oft auch sehr klein. Zu den großen Objekten zählt das 29 cm lange Dolchmesser aus Eisen mit vergoldeter Scheide und goldenem Antennengriff. Die Scheide ist aus 2 Teilen zusammengefalzt und mit einem kugeligen Ortband versehen. In die eiserne Klinge sind mehrere kleine Würfelaugen aus Gold eingesetzt. Der vergoldete “Antennengriff“ endet in 2 mehrteiligen, kleinen Speichenrädern. Dolchmesser in dieser Qualität gelten als Statussymbol für Mitglieder der Elite.

Datierung

600 v. Chr. Bis 400 v.Chr.

Fundort

Hallstatt Gräberfeld > Oberösterreich > Österreich

± 220 km vom NHM entfernt

Kurator

Anton Kern

Prähistorie

Abteilung / Sammlung

Prähistorie > Ältere Eisenzeit

Sammlungseingang: Grabung Ramsauer 1858 ; 1888

Inventarnummer

PA25810

Website Abteilung

NHM - Prähistorie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Ältere Eisenzeit

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Zusatzinformation

Der Begriff "Antenne“ ist aus dem Tierreich (Insekten) entlehnt, weil hier die Griffenden bei den Dolchen und Dolchmessern ähnlich eingerollt wie bei Käfern bzw. Schmetterlingen gestaltet sind.

Zitate

A. Kern, L. Lammerhuber, Hallstatt 7000. Baden 2010.
A.Kern et al., Salz-Reich. 7000 Jahre Hallstatt. Veröffentlichungen der Prähistorischen Abteilung 2, Wien 2008.

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