Thema:  Meteoriten

Steinmeteorit Knyahinya

Das Hauptstück des Meteoritenfalls
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Vorderseite; Klassifikation: Gewöhnlicher Chondrit, L/LL 5; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Vorderseite; Klassifikation: Gewöhnlicher Chondrit, L/LL 5; Foto: A. Schumacher,  NHM Wien
Rückseite; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Rückseite; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Hauptstück des Meteoritenfalls von Knyahinya. Nach dem Erscheinen eines Feuerballs ging am 9. Juni 1866 bei der Ortschaft Knyahinya in den ukrainischen Karpaten ein Meteoritenschauer nieder. Nach dem Ereignis wurden im Fallgebiet, das damals Teil des Kaisertums Österreich war, zahlreiche Meteorsteine mit einer Gesamtmasse von ca. 500 kg aufgesammelt. Das rund 300 kg schwere Einzelstück, das beim Aufprall am Boden zerbrochen war, wurde als Geschenk an den Kaiser nach Wien gesandt. Bis zum Fall des Aubriten Norton County 1948 in den USA galt der gewöhnliche Chondrit Knyahinya als weltweit größter Steinmeteorit.

Datierung

1866

Beobachteter Meteoritenfall am 9.Juni 1866

Fundort

Knyahinya > Oblast Transkarpatien > Ukraine

± 460 km vom NHM entfernt

Klassifikation

Gewöhnlicher Chondrit, L/LL 5

Kurator

Ludovic Ferrière

Mineralogie-Petrographie

Verfasser

Franz Brandstätter, Ludovic Ferrière

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Meteoriten

Sammlungseingang: Erworben 1866 durch Ankauf von Herrn Anton Pokorny, k.k. Revier-Waldbereiter (=Förster).

Inventarnummer

A761, A762-A763, A900

Saal / Vitrine

V / 47

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Meteoriten

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Zusatzinformation

Der Fall des Knyhahinya-Meteoriten war ein von vielen Augenzeugen beobachtetes spektakuläres Ereignis und ist auch auf einem Wandgemälde Gemälde (Maler: Othmar Brioschi) im Meteoritensaal des NHM Wien dargestellt.

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