Thema:  Mollusca – Weichtiere

Riesenmuscheln

Tridacna gigas
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Originalschalenklappen mit Weichkörpernachbildung; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Originalschalenklappen mit Weichkörpernachbildung; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Riesenmuschel (Tridacna gigasin) der Schausammlung - Originalschalenklappen mit Weichkörpernachbildung; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Riesenmuschel (Tridacna gigasin) der Schausammlung - Originalschalenklappen mit Weichkörpernachbildung; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Die Giganten unter den Muscheln können bis zu 1,4 m lange und über 250 kg schwere Schalen ausbilden. In Korallenriffen des Indopazifik leben sie als harmlose Filtrierer und ernähren sich von Kleinstlebewesen. Außerdem beherbergen Riesenmuscheln in ihrem farbenprächtigen Mantelrand lebende Algen, sogenannte Zooxanthellen. Diese versorgen die Riesen zusätzlich mit Zucker und Stärke.

Bis heute sind sie auch als "Mördermuscheln“ verrufen, weil angeblich Perlentaucher zwischen den Schalen eingeklemmt wurden und ertranken. Es gibt hierzu nur Mythen und keine echten Beweise, wohl aber ein überzeugendes Motiv: Die größte Perle der Welt, die je in einer Riesenmuschel gefunden wurde, hat die Größe eines Kleinkinderkopfes und ein Gewicht von 6,37 kg!!!

Datierung

1819

Fundort

Indo-Pazifik

± 11500 km vom NHM entfernt

Kurator

Anita Eschner

3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten)

Abteilung / Sammlung

3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten) > Mollusca

Inventarnummer

NHMW-MO-110420-8

Saal / Vitrine

XXIII

Website Abteilung

NHM - 3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mollusca

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Zusatzinformation

Die Erwärmung und Verschmutzung der Meere sowie unkontrollierte Fischerei sind für die Riesenmuscheln die größte Bedrohung, daher sind sie streng geschützt!

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