Thema:  Mollusca – Weichtiere

Monterosato‘s Winzlinge

Tommaso di Maria Marchese di Monterosato, ein italienischer Malakologe
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Originalexemplare von Eudora minuta ("minuta“ bedeutet winzig!) mit dazugehöriger Sammlungsetikette, Maßstab 1 mm; Foto: NHM Wien, P. Albano
Originalexemplare von Eudora minuta ("minuta“ bedeutet winzig!) mit dazugehöriger Sammlungsetikette, Maßstab 1 mm; Foto: NHM Wien, P. Albano
Originalexemplare von Scalaria commutata mit dazugehöriger Sammlungsetikette, Maßstab 5 mm; Foto: NHM Wien, S. Schnedl
Originalexemplare von Scalaria commutata mit dazugehöriger Sammlungsetikette, Maßstab 5 mm; Foto: NHM Wien, S. Schnedl

Tommaso di Maria Marchese di Monterosato, ein italienischer Malakologe, hat zwischen 1869 und 1923 unzählige wissenschaftliche Artikel geschrieben, die sich großteils mit Molluskenarten aus dem Mittelmeer beschäftigten. Seine zahlreichen Reisen und der Austausch mit berühmten Malakologen seiner Zeit, ermöglichte ihm eine Vielzahl von Arten neu zu beschreiben. Aktuell sind 345 Arten in der internationalen Datenbank "World Register of Marine Species – WoRMS) erfasst, wobei aber viele von Monterosato damals als neu beschriebene Arten heute als Synonyme (bereits zuvor beschriebenerArten) gelten.

Datierung

1889

Fundort

Mittelmeer

± 1500 km vom NHM entfernt

Kurator

Anita Eschner

3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten)

Abteilung / Sammlung

3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten) > Mollusca

Sammlungseingang: 1889, Rudolf Sturany

Inventarnummer

MO27503, MO27819

Website Abteilung

NHM - 3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mollusca

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Zusatzinformation

Monterosato hatte ausgezeichnete malakologische Kenntnisse, vor allem kleine und kleinste Arten interessierten ihn besonders. Er entwickelte allerdings im höheren Alter ausgefallene Ideen über die Begriffe der Arten und Genera, so unterschied er mehr als 100 Cerithium-Arten allein im Mittelmeer und benannte viele Funde nur nach Farbe und Grösse der Exemplare. Teile seiner umfangreichen Sammlung sind heute in vielen Museen ein wichtiger Bestandteil, darunter Rom, London, Cardiff, Kopenhagen und Wien. Zurzeit wird international an einer umfassenden Neubewertung seiner zahlreichen Arten und der Typusbelege gearbeitet. Hierzu wurden auch die relevanten Belege am NHMW erfasst und dokumentiert.

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