Thema:  Mollusca – Weichtiere >  Born und die Molluskensammlung

Born’s "Gemalte Schnirkelschnecke“

Helix picta – Die gemalte Schnirkelschnecke
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Originalexemplare "Helix picta“ in drei Farbvarianten aus der Born-Sammlung; Foto: NHM Wien, P. Albano
Originalexemplare "Helix picta“ in drei Farbvarianten aus der Born-Sammlung; Foto: NHM Wien, P. Albano
Originalzeichnung auf Tafel 15 aus dem Prachtband von Ignaz von Born (1780),; Foto: NHM Wien, Mollusken Sammlung
Originalzeichnung auf Tafel 15 aus dem Prachtband von Ignaz von Born (1780),; Foto: NHM Wien, Mollusken Sammlung
Tafel 15 aus dem Prachtband von Ignaz von Born (1780),; Foto: NHM Wien, Mollusken Sammlung
Tafel 15 aus dem Prachtband von Ignaz von Born (1780),; Foto: NHM Wien, Mollusken Sammlung

Als Ignaz von Born (1742-1791) im Jahr 1778 im "Index rerum naturalium Musei Caesarei Vindobonensis – Pars I. Testacea" die bunte Schneckenart als "Helix picta – Die gemalte Schnirkelschnecke“ erstmals beschrieb, wusste er nichts über die Herkunft und die Lebensweise dieser Art. Er beschrieb lediglich drei Farbvarianten: a: lichtgrau mit brauner Spindel, b: rosenrot mit brauner Spindel und c: schwefelgelb mit brauner Spindel. 1780 bildete er ein Exemplar dieser Art im Prachtband "Testacea Musei Caesarei Vindobonensis“ erstmals ab.

Fundort

Kuba

± 8500 km vom NHM entfernt

Kurator

Anita Eschner

3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten)

Abteilung / Sammlung

3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten) > Mollusca

Inventarnummer

MO14471

Website Abteilung

NHM - 3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mollusca

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Zusatzinformation

Diese nur auf Kuba lebende Landlungenschneckenart (=Endemit) kommt in zahlreichen Farbvarianten vor. Seit ihrer Entdeckung war diese Baumschnecke bei Sammlern und in der Schmuckverarbeitung sehr begehrt. Starkes Besammeln im natürlichen Lebensraum führte fast zum Aussterben der Art. Seit 1943 steht die Art daher unter Schutz und der Export oder Handel ist streng verboten.

Sie ernährt sich hauptsächlich von Flechten, Moosen und Pilzbewuchs die an der Baumrinde und auf den Blättern im subtropischen Regenwald gedeihen. Die Lebensdauer beträgt etwa 15 Monate. So wie unsere heimischen Weinbergschnecken ist sie ein Zwitter und schießt während der Paarung oft einen kalkigen Liebespfeil ab.

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