Thema:  Kopfsachen

Scharfe Gewalteinwirkung - Tödliche Verletzung

Aus dem Karner in Horitschon-Neckenmarkt (Burgenland)
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Scharfe Hiebverletzungen am rechten Stirn- und Scheitelbein; Foto: W. Reichmann, NHM Wien
Scharfe Hiebverletzungen am rechten Stirn- und Scheitelbein; Foto: W. Reichmann, NHM Wien

Dieser Schädel aus dem Karner in Horitschon-Neckenmarkt zeigt am rechten Stirn- und Scheitelbein einen Schnitt durch das Schädeldach. Die Bruchkanten sind glatt und scharfkantig, nur die untere Bruchkante ist unregelmäßig ausgebrochen. Die Verletzung stammt demnach von einem scharfen Gegenstand, der am Scheitel dieses Individuums auftraf und von rechts oben nach links unten geführt wurde. Ob diese Hiebverletzung vor oder kurz nach dem Tod des Individuums erfolgte, kann nicht eindeutig festgestellt werden; jedenfalls sind keine Spuren einer Knochenheilung zu erkennen.

Datierung

Rezent

Fundort

Horitschon-Neckenmarkt > Burgenland > Österreich

± 70 km vom NHM entfernt

Kurator

Karin Wiltschke-Schrotta

Anthropologie

Sabine Eggers

Anthropologie

Abteilung / Sammlung

Anthropologie > Osteologie

Sammlungseingang: 1930 Sammlung Schädel aus österreichischen Karnern

Inventarnummer

OSTE4527

Website Abteilung

NHM - Anthropologie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Osteologie

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Zusatzinformation

Auf Betreiben von Viktor Lebzelter wurden in den späten 1920er Jahren aus zahlreichen Karnern (Beinhäusern) Österreichs Schädel und Langknochen in die Osteologische Sammlung der Anthropologischen Abteilung aufgenommen. Darunter waren auch 750 Schädel und Skelette aus Horitschon-Neckenmarkt.

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