Thema:  Die Säugetiersammlung

Stellersche Seekuh

Hydrodamalis gigas
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Skelett einer Stellerschen Seekuh; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Skelett einer Stellerschen Seekuh; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Dieser ausgestorbene Vertreter der Seekühe (Sirenia) war um ein Vielfaches größer als seine heute noch lebenden Verwandten, die Dugongs und Manatis. Mit einer Länge von bis zu 8 m und einem Gewicht von vermutlich bis ca. 10 t war die Stellersche Seekuh mit Ausnahme der großen Wale das größte Tier, das in historischer Zeit gelebt hat. Sie wurde im Rahmen der Expedition von Vitus Bering im Jahre 1741 vor den Kommandeurinseln entdeckt und war bereits 1768 ausgerottet. Gejagt wurde sie wegen ihres Fleisches und wegen ihrer Haut, deren rindenartige Struktur der Stellerschen Seekuh ihren zweiten Namen "Borkentier" eingebracht hat und die zu Leder verarbeitet wurde. Weltweit gibt es knapp 30 Skelette, gut 60 weitere Schädel sowie über 500 Einzelknochen in naturhistorischen Sammlungen.

Datierung

1741

Fundort

Beringinsel

± 8200 km vom NHM entfernt

Größe

8 m

Kurator

Frank E. Zachos

1. Zoologie (Wirbeltiere)

Abteilung / Sammlung

1. Zoologie (Wirbeltiere) > Säugetiere

Sammlungseingang: 1897

Inventarnummer

NMW 614

Website Abteilung

NHM - 1. Zoologie (Wirbeltiere)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Säugetiere

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