Thema:  Die Vogelsammlung

Nashornpelikan

Familie Pelecanidae - Pelecanus erythrorhynchos (Gmelin, 1789)
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Nashornpelikan, Pelecanus erythrorhynchos, Altvogel; Stopfpräparat; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Nashornpelikan, Pelecanus erythrorhynchos, Altvogel; Stopfpräparat; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Der mit einer Spannweite von 270 cm stattliche Nashornpelikan ist ein Zugvogel, der in den USA und Kanada brütet und an den Meeresküsten im südlichen Nordamerika und Mittelamerika überwintert. Sein deutscher Name rührt von einem kleinen Höcker auf dem Oberschnabel her, der nur während der Brutzeit ausgebildet ist und bei der Balz eine Funktion haben dürfte. Die Vögel ernähren sich ausschließlich von Fischen und brüten in Kolonien in der Nähe offener, fischreicher Wasserflächen.

Datierung

vor 1806

Fundort

Nordamerika

± 7400 km vom NHM entfernt

Kurator

Swen Renner

1. Zoologie (Wirbeltiere)

Verfasser

Hans-Martin Berg

Abteilung / Sammlung

1. Zoologie (Wirbeltiere) > Vögel

Sammlungseingang: 1806 Leopold von Fichtel (Kauf)

Inventarnummer

NMW 84.373

Website Abteilung

NHM - 1. Zoologie (Wirbeltiere)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Vögel

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Zusatzinformation

Durch Kaiser Franz I./II. war es möglich gewesen, wertvolle Tierpräparate aus den Beständen des ehemaligen Museums Leverianum in London im Zuge einer 1806 durchgeführten Versteigerung für das Naturaliencabinet (heute NHM Wien) zu erwerben. Neben Belegen, die von Kapitän James Cook’s 3. Weltreise herrühren, konnte unter anderen der abgebildete Nashornpelikan ersteigert werden. Er gilt als Syntypus für diese Art 1789 (Syst. Nat. ed. 13, I, p. 571) und wurde vom deutschen Naturforscher J.F. Gmelin beschrieben.

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