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Osteolytische Metastasen

Trockenpräparat eines Schädeldachs
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Schädeldach mit osteolytischen Metastasen; Foto: W. Reichmann, NHM Wien
Schädeldach mit osteolytischen Metastasen; Foto: W. Reichmann, NHM Wien

Trockenpräparat eines Schädeldachs mit Löchern am Stirn- und rechten Scheitelbein, die durch osteolytische Metastasen entstanden sind. Laut Protokoll gingen diese von einem Bronchialkrebs aus.

Knochenmetastasen stören das Gleichgewicht des Knochenumbaus: Die metastasierenden Krebszellen geben Signale an die Knochenzellen, die mit verstärktem Knochenauf- oder -abbau reagieren. Überwiegen die aufbauenden Prozesse, spricht man von osteoblastischen Metastasen. Bei osteolytischen Metastasen überwiegen die Abbauprozesse – die charakteristischen Lochdefekte entstehen.

Datierung

1927

Fundort

Krankenhaus Lainz > Wien > Österreich

± 8 km vom NHM entfernt

Kurator

Eduard Winter

Anthropologie

Abteilung / Sammlung

Anthropologie > PASiN Narrenturm

Inventarnummer

MN 16.981/780

Website Abteilung

NHM - Anthropologie

Website Sammlung

NHM - Sammlung PASiN Narrenturm

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Zusatzinformation

Metastasen sind Krebszellen, die sich an anderen Stellen des Körpers – abseits des ursprünglichen Tumors – ansiedeln. Betrifft dies Knochengewebe, spricht man von Knochenmetastasen. Besonders häufig kommen diese bei bestimmten Krebsarten wie z. B. dem Bronchial-, Brust- oder Nierenkarzinom vor.

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