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Eierstockzyste

Kystoma parovariale permagnum
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Extrem große Eierstockzyste; Foto: W. Reichmann, NHM Wien
Extrem große Eierstockzyste; Foto: W. Reichmann, NHM Wien

Trockenpräparat einer Eierstockzyste (Ovarialzyste). Eierstockzysten entstehen, wenn ein im Eierstock heranreifendes Eibläschen (Follikel) nicht platzt und die Eizelle entlässt (es also nicht zum Eisprung kommt), sondern weiterwächst. Diese mit Flüssigkeit gefüllten Zysten sind meist beschwerdefrei und verschwinden im Normalfall innerhalb von sechs Monaten von selbst. Auffällig bei diesem Präparat ist die außergewöhnliche Größe: Sie ist nur etwas kleiner als ein Neugeborenes. Eine derartig große Eierstockzyste wurde früher oft mit einer Schwangerschaft verwechselt.

Datierung

1950

Fundort

Rudolfsstifung > Wien > Österreich

± 2 km vom NHM entfernt

Kurator

Eduard Winter

Anthropologie

Abteilung / Sammlung

Anthropologie > PASiN Narrenturm

Sammlungseingang: 1950

Inventarnummer

MN 18.560/1860

Website Abteilung

NHM - Anthropologie

Website Sammlung

NHM - Sammlung PASiN Narrenturm

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Zusatzinformation

Ovarialzysten sind häufig und entstehen meist durch Hormonstörungen.

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