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Lungenplombe bei einer Tuberkuloseerkrankung

Querschnitt durch den Oberkörper
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Querschnitt durch einen Oberkörper mit Lungenteilen und Lungenplombe aus Paraffin (gelb); Foto: W. Reichmann, NHM Wien
Querschnitt durch einen Oberkörper mit Lungenteilen und Lungenplombe aus Paraffin (gelb); Foto: W. Reichmann, NHM Wien

Feuchtpräparat eines Oberkörperquerschnittes mit Lungenteilen und einer Lungenplombe. Bei Tuberkulose können Hohlräume im Brustkorb entstehen, die mit sog. Lungenplomben verfüllt wurden. Diese bestanden zumeist aus Paraffin und sollten verhindern, dass sich die Hohlräume wieder mit infektiöser Flüssigkeit füllen, und auch das Infektionsrisiko senken. Teilweise wurden kleine Wachsbrocken durch die mit Tuberkulose einhergehenden Hustenanfälle wieder ausgehustet. Diese Behandlungsmethode wurde in den 1940er-Jahren eingestellt.

Datierung

1930

Fundort

AKH Wien > Wien > Österreich

± 2 km vom NHM entfernt

Kurator

Eduard Winter

Anthropologie

Abteilung / Sammlung

Anthropologie > PASiN Narrenturm

Sammlungseingang: 1930, Prof. Walzl

Inventarnummer

MN 10.489

Website Abteilung

NHM - Anthropologie

Website Sammlung

NHM - Sammlung PASiN Narrenturm

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Zusatzinformation

Bei der Tuberkulose handelt es sich um eine weltweit verbreitete Infektionskrankheit, welche durch sogenannte Mykobakterien verursacht wird. Die Krankheit bricht vor allem bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem aus. Besonders häufig ist sie in Entwicklungsländern.

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