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Ichtyosis congenita

Moulage eines Babys mit angeborener Ichtyose
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Wiener Moulage eines Babys mit angeborener Ichtyose; Foto: W. Reichmann, NHM Wien
Wiener Moulage eines Babys mit angeborener Ichtyose; Foto: W. Reichmann, NHM Wien

Wiener Moulage eines Babys mit angeborener Ichtyose. Der ganze Körper ist mit Rissen der Haut überseht, da die oberste Hautschicht so dick und fest ist, dass sie selbst leichten Bewegungen nicht standhält.

Ichtyose ist eine seltene, genetisch bedingte Verhornungsstörung der Haut. Hierbei produziert die Haut bis zu 100 Mal mehr Hautzellen als die gesunde, die Abschuppung verläuft aber verlangsamt. Ichtyose ist nicht ansteckend und auch nicht heilbar.

Datierung

1911

Fundort

AKH Wien > Wien > Österreich

± 2 km vom NHM entfernt

Kurator

Eduard Winter

Anthropologie

Abteilung / Sammlung

Anthropologie > PASiN Narrenturm

Sammlungseingang: 1911, Dr. Henning

Inventarnummer

16917

Website Abteilung

NHM - Anthropologie

Website Sammlung

NHM - Sammlung PASiN Narrenturm

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Zusatzinformation

In diesem Fall handelt es sich um die Harlekin-Ichtyose, die schwerste Form dieser Krankheit. Bei dieser Form sterben bis zu 50 % der Neugeborenen, da sie durch die geringe Elastizität der Haut an Ateminsuffizienz leiden.

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