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Raynaud’sches Gangraen

Krampfartige Verengung der Blutgefäße
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Moulage eines Raynaud'schen Gangraens; Foto: W. Reichmann, NHM Wien
Moulage eines Raynaud'schen Gangraens; Foto: W. Reichmann, NHM Wien

Moulage eines Gangraens (Nekrose), verursacht durch das Raynaud’sche Syndrom. Durch die übermäßige Gefäßverengung und die damit einhergehende Blutunterversorgung (Ischämie) ist das Gewebe der Zehen komplett abgestorben. Somit entstand das Gangraen, welches sich unbehandelt weiter ausbreiten könnte. Es handelt sich hierbei um ein trockenes Gangraen, was bedeutet, dass die Flüssigkeiten in der betroffenen Stelle fast vollständig verdunsten. Es kommt also zu einer Mumifikation am Lebenden.

Datierung

1914

Fundort

Wien > Österreich

± 1 km vom NHM entfernt

Kurator

Eduard Winter

Anthropologie

Abteilung / Sammlung

Anthropologie > PASiN Narrenturm

Sammlungseingang: Hergestellt für die Pathologisch anatomische Sammlung 1914 Dr. Henning

Inventarnummer

MN 16.936

Website Abteilung

NHM - Anthropologie

Website Sammlung

NHM - Sammlung PASiN Narrenturm

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Zusatzinformation

Das Raynaud‘sche Syndrom ist eine anfallsweise Verblassung der Haut aufgrund von krampfartigen Verengungen der Blutgefäße. Die Erkrankung ist benannt nach ihrem Entdecker, dem Franzosen Maurice Raynaud.

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