Thema:  PASiN >  Schrecken des Krieges

Wundzettel

Organisationshilfe im 1. Weltkrieg
Wundzettel-Block aus dem ersten Weltkrieg; Foto: W. Reichmann, NHM Wien
Wundzettel-Block aus dem ersten Weltkrieg; Foto: W. Reichmann, NHM Wien

Wundzettel wurden bei einem Massenanfall von Verletzten für "Verwundete und andere chirurgisch zu Behandelnde“ verwendet. Die Vorderseite diente der Eintragung von persönlichen Daten (Name, Dienstgrad, Truppenteil), der Verletzung und dem Erhalt von Arzneien. Auf der Rückseite wurden weitere Behandlungsmaßnahmen und der Name des Arztes notiert. Die roten Streifen an diesen Wundzetteln dienten dem Arzt zur Bestimmung der Transportfähigkeit der Verletzten. Fand der Sanitäter zwei rote Streifen vor, so war der Verwundete "nicht transportfähig“, bei nur einem dieser Streifen diagnostizierte der Arzt eine "Transportfähigkeit“. Wurde kein roter Streifen vorgefunden, hatte der Verletzte nur leichte Blessuren und wurde deshalb als "Marschfähig“ eingestuft.

Datierung

1918

Kurator

Eduard Winter

Anthropologie

Verena Hofecker

Anthropologie

Abteilung / Sammlung

Anthropologie > PASiN Narrenturm

Sammlungseingang: 2008; Geschenk Prof. Schaller

Inventarnummer

o. Nr.

Website Abteilung

NHM - Anthropologie

Website Sammlung

NHM - Sammlung PASiN Narrenturm

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Zusatzinformation

Hergestellt durch: Druckerei-Gesellschaft Hartung & Co. M. b. H., Hamburg

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