Thema:  Die Hymenoptera-Sammlung >  Das Museum summt >  Genetische Vielfalt der Wildbienen

Steppenbienchen

Nomioides minutissimus
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Nach fast 150 Jahren konnte 2016 das winzige Steppenbienchen erstmals wieder für Wien nachgewiesen werden.
Nach fast 150 Jahren konnte 2016 das winzige Steppenbienchen erstmals wieder für Wien nachgewiesen werden.

Die Dünen-Steppenbienchen (Nomioides minutissimus) ist mit 3-5 mm Körpergröße eine der kleinsten einheimischen Wildbienenarten. Sie gilt in Mitteleuropa hinsichtlich ihres Lebensraumes als anspruchsvoll und nistet, wie ihr Name schon sagt, nur an sehr trockenen, sandigen Standorten. Aus Wien war das Dünen-Steppenbienchen bisher nur von der ehemaligen Türkenschanze (heute teilweise Türkenschanzpark im 18. Bezirk) bekannt, einem ehemals ausgedehnten Sandgebiet, wo es in den Jahren 1871 und 1872 gefunden wurde. Im Zuge des Forschungsprojekts "Genetische Vielfalt der Wildbienen" konnte die Art nach fast 150 Jahren erstmals wieder für Wien nachgewiesen werden.

Datierung

2016

Fundort

Türkenschanzpark > Wien > Österreich

± 4 km vom NHM entfernt

Größe

3-5 mm

Kurator

Dominique Zimmermann

2. Zoologie (Insekten)

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > Hymenoptera

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Hymenoptera

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Zusatzinformation

Städtische Siedlungsräume wie Gärten und Parkanlagen, aber auch Balkone und Dachterrassen bieten wertvolle Lebensräume für Wildbienen, sofern genügend Nahrungs- und Nistressourcen vorhanden sind. Sowohl das Anpflanzen geeigneter Blütenpflanzen als auch das Zulassen von wilden Ecken mit abgestorbenen Pflanzenstängeln oder offenen Bodenstellen an Stelle von Rasenflächen als Nistplatz kann helfen, ein Netzwerk von wertvollen Habitaten zu schaffen und so nachhaltig zur Erhaltung der Wildbienenvielfalt Österreichs beitragen.

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