Thema:  Die Schmetterlingssammlung

Köderschnüre

Naturfaserschnüre mit Wein-Zuckergemisch
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Besonders geeignete Standorte für die Ausbringung von Ködern sind freistehende Äste in windgeschützten Wäldern oder Hanglagen.; Foto: S. Saadain, NHM Wien
Besonders geeignete Standorte für die Ausbringung von Ködern sind freistehende Äste in windgeschützten Wäldern oder Hanglagen.; Foto: S. Saadain, NHM Wien
Die flüssigkeitsgetränkten Schnüre locken vor allem Falter aus der Familie der Eulen (Noctuidae) an.; Foto: S. Saadain, NHM Wien
Die flüssigkeitsgetränkten Schnüre locken vor allem Falter aus der Familie der Eulen (Noctuidae) an.; Foto: S. Saadain, NHM Wien
In warmen Sommernächten lassen sich häufig Ausrufezeichen-Eulen (Agrotis exclamationis) an der Köderschnur finden; Foto: S. Saadain, NHM Wien
In warmen Sommernächten lassen sich häufig Ausrufezeichen-Eulen (Agrotis exclamationis) an der Köderschnur finden; Foto: S. Saadain, NHM Wien

Der Köderfang dient der Anlockung von Insekten, insbesondere von Nachtfaltern. Für eine optimale Anlockwirkung werden Naturfaserschnüre in einem Wein-Zuckergemisch getränkt und in einen luftdichten Behälter in die Sonne gelegt. Sobald die Gärung eingesetzt hat, können die Schnüre an geeigneten Standorten, wie z.B. Waldrändern aufgehängt werden. Dabei sollen jene Arten angelockt werden, welche sich normalerweise von Baumsäften, Blüten oder überreifen Früchten ernähren. Besonders erfolgreich ist der Köderfang in Frühlings- und Herbstnächten, da zu diesen Jahreszeiten das Nahrungsangebot knapp ist.

Datierung

2017

Fundort

Naturhistorisches Museum > Wien > Österreich

Kurator

2. Zoologie (Insekten)

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > Lepidoptera

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Lepidoptera

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