Thema:  Die Schmetterlingssammlung

Der Wegerichbär

Parasemia plantaginis
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Wegerichbär (Parasemia plantaginis) in gelber Farbvariante. Niederösterreich; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Wegerichbär (Parasemia plantaginis) in gelber Farbvariante. Niederösterreich; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Wegerichba?r (Parasemia plantaginis) in roter Farbvariante. Niederösterreich; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Wegerichba?r (Parasemia plantaginis) in roter Farbvariante. Niederösterreich; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Wegerichba?r (Parasemia plantaginis) in weißer Farbvariante. Niederösterreich; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Wegerichba?r (Parasemia plantaginis) in weißer Farbvariante. Niederösterreich; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Vielfalt des Wegerichbären. Kleiner Ausschnitt aus der Bärenspinnersammlung Paul Gratsch, Naturhistorisches Museum Wien; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Vielfalt des Wegerichbären. Kleiner Ausschnitt aus der Bärenspinnersammlung Paul Gratsch, Naturhistorisches Museum Wien; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Flugplatz des Wegerichbären, feuchte Wiese und Mischwaldrand. Niederösterreich, Rohrwald bei Oberrohrbach/Korneuburg, Sommer 2008; Foto: M. Lödl, NHM Wien
Flugplatz des Wegerichbären, feuchte Wiese und Mischwaldrand. Niederösterreich, Rohrwald bei Oberrohrbach/Korneuburg, Sommer 2008; Foto: M. Lödl, NHM Wien

Der zu den Bärenspinnern (Arctiidae) gehörende Wegerichbär (Parasemia plantaginis) ist ein Beispiel für eine besonders variable Schmetterlingsart. Der Wegerichbär zeigt einen unglaublichen Variantenreichtum was Färbung und Zeichnungsmuster betrifft. Es gibt Falter mit gelber, roter oder weißer Grundfärbung. Darüberhinaus variieren die schwarzen und hellen Flecken und zeigen ganz unterschiedliche Grundmuster (Abb. 1-3). Das Naturhistorische Museum besitzt umfassende Belege für die Formenvielfalt dieser Art durch die Übernahme einer Bärenspinner-Spezialsammlung. Der Grafiker Paul Gratsch hatte nicht nur umfangreiches Material dieser Art zusammengetragen, sondern auch Exemplare, die nicht in seiner Sammlung vertreten waren, malerisch dargestellt (Abb. 4). Die Falter zeigen einen interessanten Geschlechtsdimorphismus (unterschiedliches Aussehen von Männchen und Weibchen). Während die Männchen weiße Beine haben, zeigen die Weibchen eine schwarze Beinfärbung. Die Falter sind in ganz Europa recht häufig, sie bevorzugen feuchte Wiesen und Waldränder. Ein klassischer Fundort für die Art in der Nähe Wiens ist der Rohrwald bei Korneuburg (Abb. 5). Die Falter fliegen gerne zum Licht. Die lang behaarten Raupen ernähren sich – wie der Name sagt – hauptsächlich von Wegericharten (Gattung Plantago). Manchmal werden als Futterpflanzen auch Löwenzahn (Taraxacum) oder Sauerampfer (Rumex) angenommen.

Fundort

Niederösterreich > Österreich

± 40 km vom NHM entfernt

Kurator

Martin Lödl

2. Zoologie (Insekten)

Verfasser

Sarah Saadain

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > Lepidoptera

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Lepidoptera

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