Thema:  Die Mineraliensammlung

Xanthokon

Ag3AsS3, monoklines Kristallsystem
Der Ausschnitt zeigt orange Xanthokon-Kriställchen und einen dunkelroten, kurzprismatischen Proustit-Kristall. Bildbreite 5,8 mm; Foto: H. Schillhammer, NHM Wien
Der Ausschnitt zeigt orange Xanthokon-Kriställchen und einen dunkelroten, kurzprismatischen Proustit-Kristall.  Bildbreite 5,8 mm; Foto: H. Schillhammer, NHM Wien

In der berühmten Silber-Kobalt-Nickel-Wismut-Uran-Lagerstätte Jáchymov (damals St. Joachimsthal) im tschechischen Erzgebirge wurde dieses Stüfchen des seltenen Silberminerals Xanthokon gefunden. Die 7 x 5 x 3 cm große Probe wurde 1942 für 20 Reichsmark von der Mineralien-Niederlage der Sächsischen Bergakademie Freiberg angekauft. Die Beschreibung im Inventarbuch lautet: “Winzige, orangerote Kriställchen bez. Flechtenartige Bildungen neben Proustit, Pyrargyrit, Argentit nebst Dolomit auf ged. Arsen.“ Das Foto wurde im Rahmen einer Zusammenarbeit mit tschechischen Kollegen über die Jáchymov-Mineralien in alten europäischen Sammlungen gemacht.

Datierung

1942

Größe

7 x 5 x 3 cm

Kurator

Uwe Kolitsch

Mineralogie-Petrographie

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Mineralien

Sammlungseingang: 1942

Inventarnummer

K5783

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mineralien

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Zusatzinformation

Wussten Sie übrigens, dass der Begriff "Taler“ (und später "Dollar“) von Joachimsthal herrührt? Dort wurden die ersten Silbermünzen geprägt - die "Joachimsthaler“.

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