Thema:  Die Mineraliensammlung

Hämatit

Fe2O3, trigonales Kristallsystem
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Krusten schwarzgrau-metallischer Hämatit-Kristalle von Ranspach (Vogesen); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Krusten schwarzgrau-metallischer Hämatit-Kristalle von Ranspach (Vogesen); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Rückseite der Großstufe mit Hämatit-Kristallkrusten von Ranspach (Vogesen); Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Rückseite der Großstufe mit Hämatit-Kristallkrusten von Ranspach (Vogesen); Foto: A. Schumacher, NHM Wien

In den Vogesen gibt es mehrere Fundstellen für Hämatit in Form von gut ausgebildeten tafeligen Kristallen, die rasenartig auf Wänden von Rissen in vulkanischen bzw. vulkanosedimentären Gesteine sitzen. Die wohl bekannteste Fundstelle ist der Stahlberg, wo bis 2 cm große, hochglänzende Hämatit-Tafeln und Aggregate der Formvarietät "Eisenrose“ gefunden werden. Die Hämatite vom Stahlberg stammen aus einer gangförmigen Brekzienzone in einem pneumatolytisch stark beeinflussten Rhyolith. Weniger bekannt ist der Fundort Ranspach, von dem diese erst kürzlich gefundene Großstufe mit glitzernden Krusten schwarzgrau-metallischer Hämatit-Kristalle stammt. Sie wurde dem NHM vom Finder Jean-Luc Steffan, dem ehemaligen französischen Wissenschaftsattaché in Wien, geschenkt.

Datierung

ca. 347 - 331 Mill. Jahre

Viséum, Oberkarbon

Fundort

Ranspach > Vogesen > Frankreich

± 700 km vom NHM entfernt

Größe

16 x 16 x 10 cm

Kurator

Uwe Kolitsch

Mineralogie-Petrographie

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Mineralien

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mineralien

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