Thema:  Die Mineraliensammlung

Karpholith

Mn2+Al2(Si2O6)(OH)4, orthorhombisches Kristallsystem
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Polierte Großstufe von Karpholith (O351) aus dem Harz.; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Polierte Großstufe von Karpholith (O351) aus dem Harz.; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Einseitig gesägte und polierte Großstufe mit stark deformierten, teils sich durchschneidenden Adern von braunorangem bis blassgelblichem, parallelfaserigem Karpholith in einer dunkelrötlichen Jaspis-Matrix.

Karpholith, dessen Name aus dem Griechischen ("Strohstein“ - für die strohgelbe Farbe und die parallelfaserige Ausbildung) herrührt, ist ein Mangan-Aluminium-Silikat, das unter niedrigmetamorphen Bedingungen entsteht. Die chemische Zusammensetzung dieses Karpholiths wurde am NHM durch REM-EDS-Analysen bestätigt.

Der Fundort Biesenrode ist eine klassische Lokalität sowohl für Karpholith als auch für dessen Eisen-Analogon Ferrokarpholith. Auch heute noch können dort mit Geduld hübsche Stücke gefunden werden - diese Großstufe wurde 2017 gesammelt.

Datierung

ca. 490 Millionen Jahre

Fundort

Biesenrode > Mansfeld > Sachsen-Anhalt > Deutschland

± 520 km vom NHM entfernt

Größe

26 x 12 x 8 cm

Kurator

Uwe Kolitsch

Mineralogie-Petrographie

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Mineralien

Sammlungseingang: 2017

Inventarnummer

O351

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mineralien

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