Thema:  Die Hemiptera-Sammlung

Etiketten auf Museumsobjekten

Fundortetiketten beschreiben die wichtigsten Parameter des Sammelereignisses

Allgemein betrachtet ist ein Etikett ein Hinweisschild. In biologischen Sammlungen sind damit kleine Zettelchen (fast immer aus Papier) gemeint, welche wichtige Eigenschaften des Objekts (Präparat einer Pflanze oder eines Tieres) beschreiben.

Im Wesentlichen handelt es sich dabei um Etiketten aus drei Kategorien:

Fundortetiketten beschreiben die wichtigsten Parameter des Sammelereignisses, also wo, wann und von wem das Objekt gesammelt wurde. Ergänzend können verschiedene weitere Daten (z.B. zum Lebensraum) vermerkt sein.

Auf Bestimmungsetiketten ist der wissenschaftliche Name der Pflanze oder des Tieres vermerkt sowie meistens (bevorzugt) auch der Name der Person, welche die Bestimmung durchgeführt hat, und eine Datierung. Hierzu zählen auch die Typus-Etiketten.

Sammlungsetiketten enthalten Informationen zur Sammlung, in der das Objekt verwahrt ist (oder war, falls es transferiert wurde). Hierzu zählen z. B. Etiketten, welche die Inventarnummern enthalten.

Besonders auf alten Etiketten findet man manchmal Informationen aus zwei oder allen drei Kategorien vermischt.

Bei der Erstellung von Etiketten ist vor allem auf ihre Dauerhaftigkeit zu achten. Dies betrifft sowohl die Papierqualität (säurefrei) als auch die Beschriftung (Bleistift, Tusche). Einmal angebrachte Etiketten sollen nicht mehr entfernt werden, auch wenn sich Inhalte (zum Beispiel die Bestimmung) später als falsch erweisen. Stattdessen werden neue, korrigierte Informationen zusätzlich am Objekt angebracht.

Datierung

2017

Fundort

Naturhistorisches Museum > Wien > Österreich

Kurator

Herbert Zettel

2. Zoologie (Insekten)

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > Hemiptera

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Hemiptera

Weiter zum vorherigen und nächsten Objekt ...

Siehe auch folgende Inhalte ..