Thema:  Neuropterida, Orthopteroidea und angeschlossene Sammlungen >  Blutsaugende Insekten

Modell eines Menschenflohs

Pulex irritans
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Modell eines Menschenflohs (Pulex irritans) von ModellbauerHans Dappen; Foto: H. Bruckner, NHM Wien
Modell eines Menschenflohs (Pulex irritans) von ModellbauerHans Dappen; Foto: H. Bruckner, NHM Wien
Modell eines Menschenflohs (Pulex irritans) von Hans Dappen im Durchlicht, Die inneren Organe sind erkennbar.; Foto: H. Dappen (http://www.hans-dappen.de/pulexins.html)
Modell eines Menschenflohs (Pulex irritans) von Hans Dappen im Durchlicht, Die inneren Organe sind erkennbar.; Foto: H. Dappen (http://www.hans-dappen.de/pulexins.html)

Das Modell eines Menschenflohs (Pulex irritans) im Saal 24 ist ca. 60 cm groß und zeigt einen Menschenfloh während des Sprungs. Die Sprungkraft der Flöhe ist spektakulär: sie können bis um das 200-fache ihrer Körperlänge weit springen, und das vom Stand aus, ohne Anlauf. Umgerechnet auf den Menschen könnten wir ohne Probleme über den Stephansdom hüpfen. Möglich machen dies in ihren Beinen vorhandene Resilinpolster. Resilin ist hochelastisch, kann vor dem Sprung wie ein Bogen gespannt werden und ermöglicht so die weiten und hohen Sprünge. Zusätzlich benutzen die Flöhe die einzelnen Abschnitte ihrer Hinterbeine wie hintereinander geschaltete Hebelarme. So wird die gesamte Kraft über die Beine bis in die Zehen auf den Boden übertragen, von dem sie dann hochschnellen.

Fundort

Naturhistorisches Museum > Wien > Österreich

Größe

60 cm

Kurator

Susanne Randolf

2. Zoologie (Insekten)

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > NOaS

Saal / Vitrine

XXIV

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung NOaS

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Zusatzinformation

Flöhe springen selten, einmal abgesprungen haben sie kaum mehr Einfluß auf ihre Flugbahn und so wird jeder Sprung zum Wagnis.

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