Thema:  Zweiflügelige Insekten

Mundwerkzeuge

Rüsselförmige Organe zur leckend- oder stechendsaugenden Nahrungsaufnahme
Pangonius micans; Foto: NHM Wien
Pangonius micans; Foto: NHM Wien
Hottentotten-Fliege; Foto: NHM Wien
Hottentotten-Fliege; Foto: NHM Wien
Wollschweber; Foto: NHM Wien
Wollschweber; Foto: NHM Wien

Die Mundwerkzeuge der Zweiflügler sind rüsselförmige Organe zur leckend- oder stechendsaugenden Nahrungsaufnahme. Manche Mückenarten und einige Fliegenarten, wie zum Beispiel Gelsen (Culicidae), Gnitzen (Ceratopoginidae) oder Kriebelmücken (Simuliidae) sowie die Bremsen (Tabanidae), sind spezialisierte Blutsauger. Es sind die Weibchen die diese Form der Mahlzeit für die Reifung der Eier brachen, die Männchen sind meist Blütenbesucher.

Über einen massiven Stechrüssel verfügen die nach anderen Insekten jagenden Raubfliegen (Asilidae).

Andere wie z.B. wie die südeuropäische Bremsenart Pangonius micans (siehe Abbildung), oder Hummelschwärmer (Bombyliidae) haben sich allerdings auf Blütenbesuch spezialisiert und benutzen ihren langen Rüssel zum Saugen von Nektar (siehe Abbildung: Hummelschweber, Hottentottenfliege). Diesen können sie sogar im Schwebeflug zu sich nehmen. Stubefliegen (Muscidae), Fleischfliegen (Sarcophagidae) oder Raupenfliegen (Tachinidae) z.B. haben einen Tupfrüssel zur leckend-saugenden Aufnahme der Nahrung.

Kurator

Peter Sehnal

2. Zoologie (Insekten)

Martin Lödl

2. Zoologie (Insekten)

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