Thema:  Zweiflügelige Insekten

Vermehrung

Zweiflügler legen entweder Eier oder gebären die im Mutterleib geschlüpften Larven
Wollschweber; Foto: NHM Wien
Wollschweber; Foto: NHM Wien

Zweiflügler legen entweder Eier oder gebären die eben im Mutterleib geschlüpften Larven, sind also "lebendgebärend“. Die Larven sind meist einfach gebaut und werden bei den höheren Fliegen Maden genannt. Ein Großteil der Mückenarten braucht feuchtes Substrat oder überhaupt Gewässer zur Eiablage und Larvenentwicklung, wie z.B. Stechmücken (Culicidae), Kriebelmücken (Simuliidae) oder Gnitzen (Ceratopogonidae). Sehr viele Fliegenarten haben ihre Larvenentwicklung in fauligen Substanzen (verwesendes Fleisch, gärendes Obst, verrottendes Pflanzenmaterial). Bekannt sind die Fruchtfliegen (Drosophila), die manchmal im Haushalt lästig werden können. Manche Arten sind auch Parasiten, sie legen ihre Eier oder Larven direkt an andere Tiere, welche dann von den Maden schwer geschädigt werden. So werden in der Land- und Forstwirtschaft die Dasselfliegen (Oestridae) mitunter sehr gefürchtet, da sie Huftieren ihre Maden in den Nasen-Rachenraum applizieren und diese durch den Madenbefall schwer geschädigt, mitunter getötet werden.

Kurator

Peter Sehnal

2. Zoologie (Insekten)

Martin Lödl

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