Thema:  Herpetologische Sammlung >  Schlangen und Eidechsen

Funde melden

Bürgerbeteiligung an Wissenschaft /Citizen Science
Funde schnell und einfach auf herpetofauna.at melden - Screenshot; Foto: herpetofauna.at
Funde schnell und einfach auf herpetofauna.at melden - Screenshot; Foto: herpetofauna.at

Das Naturhistorische Museum Wien, eine der größten außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Österreich, beherbergt mehr als 30 Millionen Objekte aus den Gebieten der Bio-, Erd- und Humanwissenschaften. Die wissenschaftliche herpetologische Vergleichssammlung des Museums umfasst etwa 210.000 Objekte, von denen der Großteil in Alkohol konserviert ist. Reptilien werden in 70 %igem, Amphibien in 50 %igem Alkohol gelagert. Alle Objekte stellen die Grundlage für Forschungsarbeiten z. B. aus den Gebieten der Morphologie, Systematik, Chorologie und Phylogenie (DNA Proben) dar. Zusätzlich werden auch seit 25 Jahren Angaben über die historische und rezente Verbreitung der Amphibien- und Reptilienarten in Österreich gesammelt. Alle Verbreitungsdaten sind in der Herpetofaunistischen Datenbank Österreichs (BioOffice2.0) dokumentiert (gegenwärtiger Datenstand: rund 114.000 Fundmeldungen). Als Quellen dienen Publikationen, unveröffentlichte Berichte, Diplom- und Doktorarbeiten, Sammlungsbelege, eigene

Feldarbeiten sowie Datenaustausch mit öffentlichen Organisationen. Im Sammeln von Funddaten ist die Herpetologische Sammlung auch auf die Mithilfe zahlreicher Freiwilliger angewiesen, die ihre Fundmeldungen und Beobachtungen zur Aufnahme in die Datenbank zur Verfügung stellen. Auf der Homepage www.herpetofauna.at kann man Amphibien- bzw. Reptilienbeobachtungen, die in die Datenbank aufgenommen werden sollen, online melden.

Kurator

Silke Schweiger

1. Zoologie (Wirbeltiere)

Abteilung / Sammlung

1. Zoologie (Wirbeltiere) > Herpetologie

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