Thema:  Herpetologische Sammlung >  Schlangen und Eidechsen

Kreuzotter

Vipera berus (LINNAEUS, 1758)
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Freilandaufnahme; Foto: J. Hill
Freilandaufnahme; Foto: J. Hill
NMW 36089:2, Exemplar aus der Alkohol- Belegsammlung; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
NMW 36089:2, Exemplar aus der Alkohol- Belegsammlung; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Bis 60 cm (Männchen) bzw. 70 cm (Weibchen) lange, bodenlebende, lebendgebärende Giftschlange mit kaum abgesetztem Kopf.

Pupille spaltförmig, Rückenschuppen deutlich gekielt. Kopfoberseite von 5 größeren und zahlreichen kleineren Schildern bedeckt.

Körpergrundfarbe von schwarz bis hellbraun mit rötlichen, gelblichen oder roten Schattierungen. Über den Rücken zieht - außer bei Schwärzlingen und einfarbig kupferfarbenen Exemplaren - ein schwarzes (Männchen) oder bräunliches (Weibchen) Zickzackband. Bauchseite einfarbig grau-schwarz mit oder mit verschwommenen hellen Flecken.

Dunkle Kreuzottern und Schwärzlinge, bei denen das Zickzackband schlecht oder gar nicht zu sehen ist, kommen in Österreich relativ häufig vor und werden von der ortsansässigen Bevölkerung "Höllenottern" genannt.

Datierung

1999

Fundort

Kärnten > Österreich

± 230 km vom NHM entfernt

Kurator

Silke Schweiger

1. Zoologie (Wirbeltiere)

Abteilung / Sammlung

1. Zoologie (Wirbeltiere) > Herpetologie

Sammlungseingang: 1999

Inventarnummer

NMW 36089:2

Website Abteilung

NHM - 1. Zoologie (Wirbeltiere)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Herpetologie

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Zusatzinformation

Nahrung: Mäuse, Frösche, Eidechsen.

Wurfgröße: 12-21 Junge.

Die Kreuzotter bevorzugt sonnige Lebensräume sowie Bereiche mit hoher Bodenfeuchte und anstehendem Grundwasser (Moore, Sumpfgebiete, Nähe von Tümpeln) an alpinen und subalpinen Standorten.

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