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Wiesenotter

Vipera ursinii rakosiensis MÉHELY , 1893
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Freilandaufnahme (Ungarn); Foto: J. Hill
Freilandaufnahme (Ungarn); Foto: J. Hill

Die österreichischen Vorkommen dieser Giftschlange sind in jüngster Zeit erloschen; der vermutlich letzte Fund erfolgte Ende der 1970er Jahre im Burgenland.

Tag- und dämmerungsaktive, bodenlebende, lebendgebärende Viper von höchstens 50 cm Gesamtlänge.

Besondere Erkennungsmerkmale: Die Wiesenotter ist eine Viper (spaltförmige Pupille, Oberlippenschilder vom Augenrand durch kleine Schildchen getrennt) und wenig abgesetztem Kopf, dessen Oberseite von 5 großen und zahlreichen kleinen Schuppen bedeckt ist. Dadurch ähnelt sie stark der Kreuzotter.

Nahrung: Heuschrecken, Eidechsen.

Wurfgröße: 3-15 Junge.

Vor ihrer Ausrottung in Österreich Ende der 60er Jahre bewohnte die Wiesenotter Magerrasenfluren aus einem Mosaik ganzjährig trockener und frühjahrsfeuchter Standorte, im südlichen Wiener Becken und im Burgenland östlich des Neusiedlersees.

Fundort

Ungarn

± 260 km vom NHM entfernt

Kurator

Silke Schweiger

1. Zoologie (Wirbeltiere)

Abteilung / Sammlung

1. Zoologie (Wirbeltiere) > Herpetologie

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