Thema:  Höhlen und Karst

Frostverwitterung und Höhlenbildung

Neben der Verkarstung (Gesteinslösung) gibt es auch andere Prozesse, die Hohlräume im Gestein bilden.
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Eisfahnen und Raureifbildung an der Höhlendecke und Eissäulen am Boden – deutliche Zeichen dafür, dass Frostverwitterung hier eine Rolle spielt.; Foto: L. Plan, NHM-Wien
Eisfahnen und Raureifbildung an der Höhlendecke und Eissäulen am Boden – deutliche Zeichen dafür, dass Frostverwitterung hier eine Rolle spielt.; Foto: L. Plan, NHM-Wien

Viele Verwitterungs- und Erosionsprozesse führen zur Bildung von Höhlen. In Gebieten, wo die Temperaturen zeitweise unter 0° C sinken, spielt auch die Frostverwitterung eine Rolle. Dringt Wasser in Fugen im Gestein ein und gefriert, dann nimmt der Druck im Gestein durch die Volumenzunahme des Eises zu, und Stücke können aus dem Gesteinsverband herausgebrochen werden. Daher kommt der Begriff Frostsprengung. Aber auch der Moment des Auftauens kann zur Lockerung des Gesteinsverbandes bzw. zum Herausfallen von Bruchstücken führen. Viele Höhlen in den Alpen sind zumindest im Eingangsbereich von Forstverwitterung geprägt.

Datierung

Mittel- bis Jungpleistozän

Fundort

Kleinzell > Niederösterreich > Österreich

± 60 km vom NHM entfernt

Kurator

Lukas Plan

Geologie-Paläontologie

Abteilung / Sammlung

Geologie-Paläontologie > Karst & Höhle

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