Thema:  Höhlen und Karst

Kalktuffe

Ablagerungen an Quellen sind nicht nur optisch ansprechend – auch in ihnen steckt eine (Klima)Geschichte.
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Kalktuffrinne von Maria Neustift (Oberösterreich); Foto: H. Thaler (Behamberg)
Kalktuffrinne von Maria Neustift (Oberösterreich); Foto: H. Thaler (Behamberg)

Kalktuffe entstehen an Quellen, wenn ganz bestimmte Voraussetzungen gegeben sind: kalkreiches Wasser, starke Durchwirbelung und eine gewisse Beschattung. Dabei spielen Algen und Moose als strukturbildende Elemente meist eine wichtige Rolle. Unter besonders günstigen Bedingungen können sich Rinnen bilden, die "nach oben wachsen“ und mancherorts – wie etwa in Bayern – kuriose, meterhohe Wände ausbilden können. Gleich den Höhlentropfsteinen enthalten die Kalktuffe auch Hinweise auf das vergangene Klima und sind EU-weit geschützt. Am NHM sind bislang Daten von über 500 Quelltuffvorkommen erhoben worden.

Datierung

Subrezent bis Rezent

Fundort

Maria Neustift > Oberösterreich > Österreich

± 130 km vom NHM entfernt

Kurator

Rudolf Pavuza

Geologie-Paläontologie

Abteilung / Sammlung

Geologie-Paläontologie > Karst & Höhle

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