Thema:  Neuropterida, Orthopteroidea und angeschlossene Sammlungen >  Fangschrecken

Afrikanische Blütenmantis

Pseudocreobotra wahlbergii
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Afrikanische Blütenmantis (Pseudocreobotra wahlbergii).; Foto: NHM Wien, H. Bruckner
Afrikanische Blütenmantis (Pseudocreobotra wahlbergii).; Foto: NHM Wien, H. Bruckner
Afrikanische Blütenmantis (Pseudocreobotra wahlbergii), Fundortetikett; Foto: NHM Wien, H. Bruckner
Afrikanische Blütenmantis (Pseudocreobotra wahlbergii), Fundortetikett; Foto: NHM Wien, H. Bruckner

Die Afrikanische Blütenmantis (Pseudocreobotra wahlbergii) gehört zur der Fangschrecken und hat, wie alle Vertreter dieser Insektenordnung, das erste Beinpaar zu Fangbeinen umgebildet. Sie sind weiß und grünlich gefärbt, mit Flecken und Bändern und sind so, in Blüten auf Insekten und Spinnen lauernd, kaum auszumachen. Blasenförmige Anhänge seitlich am vorderen Teil des Brustabschnitts und lappenförmige an den Seiten des Hinterleibs imitieren Blütenblätter. Die Tiere können sich nach jeder Häutung dem Untergrund anpassen, so können sie, je nachdem, auf welchen Blüten sie sitzen, auch blau, weiß oder violett gefärbt sein. Die Augenzeichnung auf den Flügeln der erwachsenen Tiere spielen eine Rolle bei Drohgebärden: bei Gefahr stellen sie ihre Flügel auf und schrecken mit den Augenflecken Angreifer ab.

Die Paarung dauert 4 – 6 Stunden, daraufhin legt das Weibchen bis zu sechs Ootheken. Diese werden auf einem festen Untergrund wie Baumstämmen, Zweige oder Blättern befestigt. Vier bis sechs Wochen nach der Eiablage schlüpfen 20 bis 80 Jungtiere aus der Oothek.

Datierung

1936

Fundort

Daressalam > Tansania

± 6500 km vom NHM entfernt

Kurator

Susanne Randolf

2. Zoologie (Insekten)

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > NOaS

Sammlungseingang: 2.-5.7.1936, H. Zerny

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung NOaS

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Zusatzinformation

Wegen ihrer Schönheit ist die Afrikanische Blütenmantis bei Terrarienbesitzern sehr beliebt. Sie ist einfach in der Haltung, erwachsene Männchen können in Gruppen, die agressiveren Weibchen sollten einzeln gehalten werden.

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