Thema:  Ausgrabungen und Expeditionen

Auf der Suche nach verschwundenen Seen

vor 20 bis 15 Millionen Jahren
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Kohlegrube Tusnica bei Livno, Bosnien und Herzegowina; Foto: NHM Wien
Kohlegrube Tusnica bei Livno, Bosnien und Herzegowina; Foto: NHM Wien

Das Bild zeigt einen Aufschluss in einer aufgelassenen Kohlegrube bei Livno im südlichen Bosnien-Herzegowina. Die mächtige Abfolge von gut geschichteten, ocker-braunen und grauen Kalksteinen und Mergeln liegt auf einem 2 m mächtigen schwarzen Kohlenflöz. Sie sind Überreste eines der großen Seen, die vor 20 bis 15 Millionen Jahren die heutigen Dinariden geprägt haben. In jedem der riesigen Seen entstanden eigene Muschel- und Schneckenarten. Um deren Evolution zu verstehen, ist es nötig, die Ablagerungen genau zu datieren. Hier in der Kohlegrube bei Livno gelang es den Forschern, die Asche eines Vulkanausbruchs zu entdecken. Mittels radiometrischer Methoden konnte die Eruption auf 17 Millionen Jahre datiert werden.

Datierung

17 Millionen Jahre

Fundort

Kohlegrube Tusnica bei Livno > Bosnien und Herzegowina

± 500 km vom NHM entfernt

Kurator

Mathias Harzhauser

Geologie-Paläontologie

Abteilung / Sammlung

Geologie-Paläontologie > Paläontologische Sammlungen

Website Abteilung

NHM - Geologie-Paläontologie

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Zusatzinformation

Das Projekt wurde durch den österreichischen Wissenschaftsfonds FWF gefördert (P 18519).

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