Thema:  Evolution der Minerale

Pentlandit

(Ni,Fe)9S8, kubisches Kristallsystem
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Bräunlicher Pentlandit, mit Pyrrhotin und Chalkopyrit verwachsen; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Bräunlicher Pentlandit, mit Pyrrhotin und Chalkopyrit verwachsen; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Pentlandit-Stufe mit Etikett; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Pentlandit-Stufe mit Etikett; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Pentlandit ist eines der derzeit (2018) ca. 280 Minerale, die in Meteoriten nachgewiesen wurden. Das abgebildete Stück zeigt – repräsentativ für das Mineral – licht-tombakbraune derbe Pentlandit-Massen neben Pyrrhotin (Eisen-Sulfid, bräunlich) und Chalkopyrit (Kupfer-Eisen-Sulfid, messinggelb).

Pentlandit ist eines der wichtigsten Nickelerze und ist auch ein häufiger untergeordneter Bestandteil von ultramafischen (d.h. sehr Quarz-armen) Gesteinen. Als Erz kann er auch Kobalt-haltig sein und zum selteneren Cobaltpentlandit, (Co,Fe)9S8, überleiten.

Datierung

ca. 525 Millionen Jahre

Fundort

Stare Ransko > Choteboe > Havlickuv Brod > Vysocina Region > Mähren > Tschechische Republik

± 170 km vom NHM entfernt

Größe

10 x 6 x 5 cm

Kurator

Uwe Kolitsch

Mineralogie-Petrographie

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Mineralien

Sammlungseingang: 1969

Inventarnummer

L2789

Saal / Vitrine

I / 102

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mineralien

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Zusatzinformation

Pentlandit wurde benannt zu Ehren seines Entdeckers Joseph Barclay Pentland (1797–1873), eines irischen Naturwissenschaftlers und Geografen.

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