Thema:  Evolution der Minerale

Chromit

FeCr2O4, kubisches Kristallsystem
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Chromit aus der Provinz Mugla, Türkei; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Chromit aus der Provinz Mugla, Türkei; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Chromit-Stück mit Etikett; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Chromit-Stück mit Etikett; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Chromit ist eines der derzeit (2018) ca. 280 Minerale, die in Meteoriten nachgewiesen wurden. Das abgebildete Stück zeigt – repräsentativ für das Mineral – eine ungewöhnliche Erzstruktur: schwarze ringförmige Gebilde in braunem Dunit (ultrabasisches Gestein). Die fotografierte Seite des Stücks ist geschnitten und anpoliert. Die gezeigte Erzstruktur ist verwandt mit dem sogenannten "Leopardenerz“: in diesem bildet Chromit schwarze, fleckenartige Einschlüsse in einer helleren Matrix.

Chromit ist das bei weitem wichtigste Chrom-Erz. Es ist meist Magnesium-haltig und bildet eine durchgehende Mischkristallreihe mit Magnesiochromit, aber auch anderen Gliedern der Spinell-Gruppe (Hercynit, Spinell).

Chromit ist sehr verwitterungsresistent und kann sich in Sedimenten anreichern, weshalb es für die Prospektion von Chrom-Erzlagerstätten verwendet wird.

Datierung

ca. 145 Millionen Jahre

Fundort

Gölek-Fethiye [Göcek bei Fethiye?] > Mugla Province > Aegean Region > Türkei

± 1600 km vom NHM entfernt

Größe

13,5 x 10 x 2,5 cm

Kurator

Uwe Kolitsch

Mineralogie-Petrographie

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Mineralien

Sammlungseingang: 1989

Inventarnummer

M2617

Saal / Vitrine

I / 102

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mineralien

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