Thema:  Evolution der Minerale

Forsterit (Olivinbombe)

Mg2SiO4, orthorhombisches Kristallsystem
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Olivin-Bombe vom Dreiser Weiher; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Olivin-Bombe vom Dreiser Weiher; Foto: A. Schumacher,  NHM Wien
Olivin-Bombe mit Etikett; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Olivin-Bombe mit Etikett; Foto: A. Schumacher,  NHM Wien

Das Magnesiumsilikat Forsterit ist ebenfalls ein beim Abkühlen von Gaswolken aus Sternexplosionen entstandenes Urmineral (Schmelzpunkt: 1890°C; Siedepunkt: ca. 3267 °C). Der stets durch mehr oder minder geringe Eisengehalte grün gefärbte Forsterit stellt den Hauptgemengteil dieser sogenannten "Olivinbombe“ dar (Olivin ist ein weiterer Name für Forsterit). Diese "Bomben“ sind aus dem oberen Erdmantel mitgeschleppte Xenolithe (= Fremdgesteinseinschlüsse). Das Foto zeigt die Hälfte eines kugeligen Stückes mit einer dünner Basaltrinde. Die Fundstelle Dreiser Weiher ist Trockenmaar der Vulkaneifel und bekannt für ihre Olivinbomben. An diesen wurde intensiv wissenschaftlich geforscht, um die Mineralogie und Petrologie des oberen Erdmantels besser zu verstehen.

Datierung

zwischen 50.000 und 10.000 Jahre

Fundort

Dreiser Weiher > Dreis > Daun > Eifel > Deutschland

± 730 km vom NHM entfernt

Größe

9,5 x 7,5 x 7,5 cm

Kurator

Uwe Kolitsch

Mineralogie-Petrographie

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Mineralien

Sammlungseingang: 1903

Inventarnummer

H1690

Saal / Vitrine

I / 101

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mineralien

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