Thema:  Aufsammlungen von Mineralien und Gesteinen

Magnesiocopiapit

MgFe3+4(SO4)6(OH)2·20H2O, triklin
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Magnesiocopiapit (O361)
Magnesiocopiapit (O361)

Graphitvorkommen im Waldviertel enthalten fast immer geringe Mengen an Pyrit. In aufgelassenen Abbauen kann dieser verwittern und rezent verschiedene wasserhaltige Metall-Sulfate (vor allem Eisen-Sulfate) bilden. Bei einer Exkursion im Juni 2016 in den aufgelassenen Graphitbruch bei Wollmersdorf im nordöstlichen Waldviertel konnte an einer fast senkrechten bis leicht überhängenden Wand diese Großstufe mit schmutzig gelben, nierigen bis wulstigen Krusten des Magnesium-Eisen-Sulfats Magnesiocopiapit (REM-EDS- und PXRD-analysiert) auf einer brüchigen Graphitschiefermatrix geborgen werden. Dieses Stück und weitere Funde werden in der Fachzeitschrift Carinthia II (Ausgabe 2017) beschrieben.

Datierung

rezent

Fundort

Graphitbruch > Wollmersdorf (Zettlitz-Wollmersdorf) > Drosendorf-Zissersdorf > Waldviertel > Niederösterreich > Österreich

± 90 km vom NHM entfernt

Größe

32 x 13,5 x 11 cm

Kurator

Uwe Kolitsch

Mineralogie-Petrographie

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Mineralien

Sammlungseingang: 2016

Inventarnummer

O361

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Mineralien

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