Thema:  Aufsammlungen von Mineralien und Gesteinen

Bites-Gneis

Gneis aus dem Waldviertel
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Bites-Gneis (O363): Foto: NHM Wien
Bites-Gneis (O363): Foto: NHM Wien

In Österreich gibt es eine große Vielzahl unterschiedlicher Gneis-Varianten. Repräsentative, frische (nicht angewitterte) Stücke werden z.B. im Waldviertel aus kleinen und großen, teils nur temporär aktiven Steinbrüchen gesammelt, damit auch zukünftige Forscher geochemisch-petrologisch-geologische Untersuchungen an solchen Stücken durchführen können. Das Foto zeigt einen muskovitreichen, stark geschieferten, gräulichen Orthogneis [einen sogenannten Bites-Gneis, benannt nach dem Locus Typicus Bites nahe Brno (Brünn) in Mähren, Tschechische Republik]. Das Stück zeigt 2-8 mm große, weiße Feldspat-Blasten (bei der Metamorphose gewachsene Kristallkörner).

Datierung

ca. 800 Millionen Jahre

Fundort

Steinbruch Vorderleitner > Fuchsberggraben > Irnfritz-Messern > Waldviertel > Niederösterreich > Österreich

± 80 km vom NHM entfernt

Größe

14 x 11 x 2,5 cm

Kurator

Lidia Pittarello

Mineralogie-Petrographie

Verfasser

Uwe Kolitsch

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Gesteine

Sammlungseingang: 2017

Inventarnummer

O363

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Gesteine

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