Thema:  Fossile Muscheln

Jakobsmuschel

Pecten jacobeus (Linnaeus, 1758)
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Jakobsmuschel (1846-0001-0181)
Jakobsmuschel (1846-0001-0181)

Linke und rechte Klappe einer Jakobsmuschel. Die Schale ist stark ungleichseitig mit flacher linker und gewölbter rechter Klappe. Die Muschel verbrachte die meiste Zeit am küstennahen sandigen Meeresboden, wo sie sich von Plankton ernährte. Am Mantelrand hatte sie viele kleine Augen und bei Gefahr konnte sie schnell davon schwimmen. Die Art lebt heute noch im Mittelmeer. Ihr Name bezieht sich auf den heiligen Jakobus, den Schutzpatron der Pilger. Sie wurde von Linnaeus mit der Großen Pilgermuschel (Pecten maximus) aus dem Atlantischen Ozean verwechselt. Diese diente im Mittelalter als Nachweis einer Wallfahrt nach Santiago de Compostela zum Grabe des heiligen Jakobus.

Datierung

Quartär, Pleistozän

Fundort

Sizilien > Italien

± 1200 km vom NHM entfernt

Größe

Längsachse der Schale: 15 cm

Kurator

Oleg Mandic

Geologie-Paläontologie

Abteilung / Sammlung

Geologie-Paläontologie > Paläontologische Sammlungen

Inventarnummer

1846-0001-0181

Saal / Vitrine

IX / 22

Website Abteilung

NHM - Geologie-Paläontologie

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