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Die Goldwespe Euchroeus purpuratus

Euchroeus purpuratus
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Die Goldwespe Euchroeus purpuratus ist in vielen Regionen Europas hochgradig gefährdet und in Österreich verschollen; Foto: D. Zimmermann, NHM Wien
Die Goldwespe Euchroeus purpuratus ist in vielen Regionen Europas hochgradig gefährdet und in Österreich verschollen; Foto: D. Zimmermann, NHM Wien
Der Hinterleib ist bei Goldwespen charakteristischerweise gezahnt; Foto: D. Zimmermann, NHM Wien
Der Hinterleib ist bei Goldwespen charakteristischerweise gezahnt; Foto: D. Zimmermann, NHM Wien

Die metallisch schillernden Goldwespen gehören zu den schönsten Wespen der einheimischen Fauna. Etwa 140 Arten sind aus Österreich bekannt. Alle Goldwespen haben eine parasitoide Lebensweise: Das Ei wird in das Nest eines anderen Insekts gelegt – meist sind es solche von bestimmten Wildbienen- oder Wespenarten – und sobald die Larve schlüpft, frisst sie die geschlüpfte Wirtslarve und deren Proviant, oder sie wartet bis die Wirtslarve voll entwickelt ist und frisst sie dann. Aufgrund dieser Lebensweise werden Goldwespen auch Kuckuckswespen genannt. Im Laufe der Evolution haben Goldwespen eine komplexe Duft-Mimikry entwickelt, bei der sie den Duft ihrer Wirtsart nachahmen und damit verhindern, entdeckt zu werden. Werden sie doch entdeckt, können sie sich wie ein Igel zusammenrollen und sind dann durch ihr außergewöhnlich hartes Außenskelett gut vor Angriffen geschützt.

Die adulten Tiere ernähren sich von Nektar und Honigtau.

Fundort

Österreich

± 160 km vom NHM entfernt

Kurator

Dominique Zimmermann

2. Zoologie (Insekten)

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > Hymenoptera

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Hymenoptera

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Zusatzinformation

Goldwespen gehören zu den Stechimmen.

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