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Rotstirnige Dolchwespe

Megascolia maculata Drury, 1773
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Rotstirnige Dolchwespe Megascolia maculata Drury, 1773; Foto: NHM Wien
Rotstirnige Dolchwespe Megascolia maculata Drury, 1773; Foto: NHM Wien

Die Rotstirnige Dolchwespe Megascolia maculata ist mit bis zur vier Zentimetern Körperlänge eine große, auffällige Wespe, die im östlichen Mittelmeergebiet weit verbreitet ist. Der orangerote, glänzende Kopf, sowie die gelben Flecken auf dem Hinterleib, gefolgt von rötlichen Haarbinden, machen diese Wespenart nahezu unverwechselbar.

Für die Aufzucht des Nachwuchses werden die Larven großer Käferarten, wie die des Nashornkäfers, des Hirschkäfers oder des Walkers paralysiert und mit einem Ei versehen. Wenn die Wespenlarve schlüpft, bohrt sie sich mit dem Kopf in die Käferlarve und saugt sie aus. Die Wespenlarven häuten sich drei Mal bevor sie sich in einem selbst gefertigten Kokon verpuppen.

Adulte Dolchwespen sind tagaktive Blütenbesucher und ernähren sich von Nektar und Honigtau. In Österreich ist häufig die nah verwandte Borstige Dolchwespe (Scolia hirta) anzutreffen. Sie besucht zur Nektaraufnahme bevorzugt bläulich oder grünlich blühende Pflanzen und ist auch manchmal in Gärten anzutreffen.

Das abgebildete Weibchen einer Rotstirnigen Dolchwespe wurde 1936 von dem Wiener Entomologen Dr. Franz Käufel in Bulgarien gesammelt und befindet sich in der wissenschaftlichen Sammlung des Naturhistorischen Museums.

Dolchwespen gehören zu den Stechimmen.

Datierung

1936

Fundort

Bulgarien

± 940 km vom NHM entfernt

Kurator

Dominique Zimmermann

2. Zoologie (Insekten)

Abteilung / Sammlung

2. Zoologie (Insekten) > Hymenoptera

Sammlungseingang: 1936

Website Abteilung

NHM - 2. Zoologie (Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Hymenoptera

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