Thema:  Arachnoidea - Spinnentiere

Griechische Walzenspinne - bedrohlich aber ungefährlich

Galeodes graecus C.L. Koch, 1842
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Galeodes graecus C.L. Koch, 1842 – Alkoholpräparat, Exemplar aufpräpariert. Schauglas, Glashöhe 13cm; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Galeodes graecus C.L. Koch, 1842 – Alkoholpräparat, Exemplar aufpräpariert. Schauglas, Glashöhe 13cm; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Galeodes graecus C.L. Koch, 1842 – Alkoholpräparat, Habitus dorsal, die kräftigen Cheliceren sind gut zu sehen; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Galeodes graecus C.L. Koch, 1842 – Alkoholpräparat, Habitus dorsal, die kräftigen Cheliceren sind gut zu sehen; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Galeodes graecus C.L. Koch, 1842 – Alkoholpräparat, Etikette(n) auf der Rückseite des Schauglases; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Galeodes graecus C.L. Koch, 1842 – Alkoholpräparat, Etikette(n) auf der Rückseite des Schauglases; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Die Walzenspinnen oder Solifugae (auch unter dem englischen Namen "camel spiders“ bekannt) sind eine eigene Ordnung von Spinnentieren mit über 1000 verschiedenen Arten weltweit. In Europa gibt es im Südosten einige Arten, darunter die Griechische Walzenspinne. Sie kann bis zu 5cm Körpergröße erreichen und ist ockergelb-bräunlich, mit kräftigen Cheliceren. Walzenspinnen sind nachtaktive Tiere, die sich tagsüber unter Steinen oder in Erdröhren verstecken. Als Nahrung dienen Gliederfüßer (Arthropoda), vor allem Käfer und Heuschrecken, Spinnen und Tausendfüßer, aber auch kleine Frösche und Eidechsen.

Datierung

1872

Fundort

Izmir > Türkei

± 1400 km vom NHM entfernt

Kurator

Christoph Hörweg

3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten)

Abteilung / Sammlung

3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten) > Arachnoidea

Sammlungseingang: 1872

Inventarnummer

AR1548

Website Abteilung

NHM - 3. Zoologie (Wirbellose ohne Insekten)

Website Sammlung

NHM - Sammlung Arachnoidea

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Zusatzinformation

Walzenspinnen können (in "Notwehr“) auch Menschen beißen. Sie besitzen aber keine Giftdrüsen und sind daher eigentlich ungefährlich. Allerdings kann es durch Verunreinigung der Wunde (auch durch an den Cheliceren haftende Nahrungsreste) zu bakteriellen Sekundärinfektionen kommen.

Zitate

Harvey MS 2003 Catalogue of the Smaller Arachnid Orders of the World: Amblypygi, Uropygi, Schizomida, Palpigradi, Ricinulei and Solifugae. CSIRO Publishing: Collingwood, Australia, 385pp.

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