Thema:  Die Gesteinssammlung

Stromatolith

Durch den Stoffwechsel von Mikroorganismen entstanden
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Höcker-, polster- bzw. pilzartige, feingeschichtete Stromatolithen in einer Kalksteinplatte aus dem Tertiär (anpolierter Querschnitt).; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Höcker-, polster- bzw. pilzartige, feingeschichtete Stromatolithen in einer Kalksteinplatte aus dem Tertiär (anpolierter Querschnitt).; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Stromatolithen – durch den Stoffwechsel von Mikroorganismen entstandene, feingeschichtete karbonatische Sedimentgesteine – zählen zu den ältesten Nachweisen von Leben auf der Erde. Sie zeigen, das es bereits vor ca. 3,8 Millarden Jahre erste biologische Aktivität in flachen Meeresbecken gab.

Es gibt aber auch geologisch sehr junge Stromatolithen, wie diese 2016 angekaufte, polierte Kalksteinplatte mit sehr schönen, feinlagig aufgebauten Querschnitten von höcker-, polster- bzw. pilzartigen Stromatolithen zeigt. Manche der Lagen sind durch farblich durch schwärzliche Manganoxide akzentuiert.

Auch heute noch werden Stromatolithen in Salz- und Süßwasser gebildet.

Fundort

Weisenheim am Berg > Pfalz > Deutschland

± 620 km vom NHM entfernt

Größe

50 x 30,5 x 3 cm

Kurator

Lidia Pittarello

Mineralogie-Petrographie

Verfasser

Uwe Kolitsch

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Gesteine

Sammlungseingang: 2016

Inventarnummer

O195

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Gesteine

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