Thema:  Die Gesteinssammlung

Vulkanbombe

Bei Vulkanausbruch herausgeschleuderter Pyroklast
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Gesamtansicht der aerodynamisch geformten Vulkanbombe; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Gesamtansicht der aerodynamisch geformten Vulkanbombe; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Detailansicht der Vulkanbombe, die beim Flug durch die Luft, aerodynamisch geformt wurde; Foto: A. Schumacher, NHM Wien
Detailansicht der Vulkanbombe, die beim Flug durch die Luft, aerodynamisch geformt wurde; Foto: A. Schumacher, NHM Wien

Eine Vulkanbombe ist per Definition ein bei einem Vulkanausbruch herausgeschleuderter Pyroklast (ein Fragment, welches infolge vulkanischer Aktivität aus einem festen oder flüssigen vulkanischen Ausgangsmaterial entstanden ist) mit einem Durchmesser von mehr als 64 mm. Sie kann jedoch auch eine Größe von mehreren Metern erreichen. Vulkanbomben weisen oft eine aerodynamische Form auf, da sie sich während des Fluges in der Luft um ihre eigene Achse drehen. In einigen Fällen haben sie durch den Aufprall mit dem Boden eine geplättete Form. Es gibt eine große Vielfalt an unterschiedlichen Formen, die von den Forschern heran gezogen werden um Informationen über die ursprünglichen Eigenschaften der Lava abzuleiten.

Datierung

1705

bei der Eruption des "Volcán de Gü´mar" im Jahre 1705 entstanden

Fundort

Gü´mar > Teneriffa > Kanarische Inseln > Spanien

± 3600 km vom NHM entfernt

Größe

Länge 80 cm; Grösster Umfang 65 cm; Gewicht: 25.3 kg

Kurator

Lidia Pittarello

Mineralogie-Petrographie

Verfasser

Ludovic Ferrière

Abteilung / Sammlung

Mineralogie-Petrographie > Gesteine

Sammlungseingang: Aufgesammelt und geschenkt 1890 von Herrn Prof. Dr. Oscar Simony (Wien)

Inventarnummer

F6563

Saal / Vitrine

IV

Website Abteilung

NHM - Mineralogie-Petrographie

Website Sammlung

NHM - Sammlung Gesteine

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Zusatzinformation

Die Basalt-Bombe wurde durch eine vulkanische Eruption 1705 gebildet. Sie wurde vom "Volcán de Gü´mar" ausgeworfen, der heute unter dem Namen "Volcán de Arafo" oder "Volcán de Las Arenas" bekannt ist.

Die damalige Eruption war das verheerendste Ereignis der lokalen Geschichte. Die Vulkanbombe wurde von Prof. Dr. Oscar Simony in einer Höhe von ca.1450/1500 m aufgesammelt.

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